Artikel von Fabian Boist

Die extreme Rechte bei den Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz

15 Mandate für die extreme Rechte in Rheinland-Pfalz, das ist das Resultat der Kommunalwahlen. Neben der „Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ (NPD) stellten sich nicht nur „Die Republikaner“ (REP), sondern auch einige kleine rechte Wählergruppen zur Wahl. Auch die „Alternative für Deutschland“ (AfD) kandidierte für diverse kommunale Gremien.

Foto: Fabian Boist
Überschaubar: der Landesverband Rheinland-Pfalz von „Die Rechte“ am 15. März in Koblenz
„Die Rechte“ Rheinland-Pfalz

Im Dezember 2013 gründete sich in Rheinland-Pfalz (RLP) ein Landesverband der Partei „Die Rechte“ (DR). Somit existieren neben der NPD und der vor kurzem gegründeten Partei „Der Dritte Weg“ (vgl. LOTTA #54) nun drei neonazistische Parteien in RLP. Neonazis scheinen hier zukünftig getrennte Wege zu gehen.

Ein Rückblick auf fünf Jahre „Rheinwiesenlagerkampagne“

Am 23. November marschierten zum fünften Mal in Folge Neonazis durch das rheinland-pfälzische Remagen. Mit rund 230 Teilnehmenden gelang es den Neonazis, zum fünfjährigen Bestehen der „Rheinwiesenlagerkampagne“ deutlich mehr Neonazis nach Remagen zu mobilisieren als noch im Vorjahr. Anlass genug, um Bilanz zu ziehen und die Hintergründe und Entwicklungen der Aktivitäten rund um den alljährlichen „Trauermarsch“ in Remagen zu beleuchten. 

Kontroverse Debatten um einen NS-Künstler

In den letzten Monaten sorgen Werke des Künstlers Adolf Wamper in mehreren Städten für hitzige Diskussionen. Im Mittelpunkt der Debatten steht jedoch überwiegend das Leben Wampers und nicht seine Kunst.

Die NPD in RLP vor der Bundestagswahl

Der rheinland-pfälzische Landesverband der NPD bereitet sich auf die Bundestagswahl 2013 und die Kommunalwahl 2014 vor. Nachdem der Landesverband zu Beginn des Jahres völlig neu strukturiert worden war, fand am 1. Juni der Landeslistenparteitag im Donnersbergkreis statt.

Von „Hausverbot“ zu „Kategorie C“

Seit Beginn dieses Jahres ist die Bremer Rechtsrock- und Hooliganband „Kategorie C“ zu fünft unterwegs. Nachdem der Gitarrist Rainer Friedrichs und der Schlagzeuger „Macke“ die Band Ende des letzten Jahres aus persönlichen Gründen verlassen hatten, rückten die drei Odenwalder Marcel Achtstätter, Florian Keil und Julian Keil nach. Die drei Neulinge sind gerade einmal Anfang 20, konnten jedoch im letzten Jahr mit ihrer Band „Hausverbot“ erste Erfahrungen in der Szene sammeln.