Artikel von Tomas Sager

Zum Abschneiden extrem rechter Parteien bundesweit und in NRW

In den letzten zwei Jahren war es fast schon zum Ritual geworden: Kaum waren bei einer Landtagswahl die Stimmen ausgezählt und die NPD-Akteure als Verlierer vom Platz geschickt, hob auf den Internetseiten der Szene und in Facebook-Einträgen die Kritik an Parteichef Holger Apfel an: Dessen „seriöse Radikalität“ sei zu lasch; im Grunde genommen sei der Vorsitzende eher der Totengräber der NPD. Nach der Bundestagswahl aber herrschte erst einmal weithin Ruhe.

„Die Republikaner“ in NRW

Es gibt sie noch: die nordrhein-westfälischen Republikaner. Allerdings stehen sie im Schatten von pro NRW, an die sie auch wichtige Funktionäre verloren haben. Dem Trommeln der pro-Crew für eine rechte Einheit unter Ausschluss bekennender Neonazis geben sie aber bisher nicht nach. Mit übergroßen Worten wird auf die anstehenden Wahlen zugesteuert: „Wir Republikaner sind eine vaterländische Bewegung, die die Fackel der Freiheit und Selbstbehauptung gegen Volksverdummung, Ausbeutung und Multikulturalismus hochhält und weiterträgt.“