UN: "Unna von Berufsju*en geführt"

Unna – Unnas Neonazis veröffentlichten eines ihrer Pamphlete auf ihrer Internetseite – und ließen es dann wieder verschwinden.

„Unna bleibt bunt“ soll das Motto sein, wenn der Kinder- und Jugendrat sowie das Kinder- und Jugendbüro der Stadt am kommenden Samstag zu einem Aktionstag auf dem Rathausplatz einladen. Gedacht ist die Veranstaltung als „sichtbares Zeichen gegen Rechtsextremismus“. Die Unnaer Neonaziszene schäumt derweilen vor Wut.

Am Montag veröffentlichten die örtlichen Neonazis, die früher als „Nationaler Widerstand Unna“ firmierten und inzwischen im Internet als „Freies Netz Unna“ auftreten, einen Text zum Thema. „Was macht jede Gemeinde, welche von Berufsju*en, alliierten Ars*hkriechern und sonstigem Dre*k geführt wird, wenn nationalsozialistische Propaganda im kompletten Stadtgebiet auftaucht?“, schrieben die Autoren des Textes unter anderem und gaben gleich die Antwort: „Genau, man initiiert unnütze Kundgebungen!“

Inzwischen haben die Neonazis den Text, in dem sie das jüdische Mahnmal am Beethovenring zudem als „Schandmal zur Selbstgeißelung“ titulierten, wieder von der Homepage herunter genommen. Aus Sorge vor einer strafrechtlichen Verfolgung, darf vermutet werden. (ts)

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