D: Ein Dutzend Teilnehmer bei NPD-„Protestkundgebung“

Düsseldorf – Zu gerne hätte die NPD erfolgreich angeknüpft an Stimmen und Stimmungen in Sachen Griechenland-Hilfe. Doch die Rechnung, mit einer wahlweise als „Mahnwache“ und als „Protestkundgebung“ angekündigten Veranstaltung vor dem griechischen Generalkonsulat in Düsseldorf in diesen Wahlkampfzeiten populistisch punkten zu können, ging nicht auf.

Gerade einmal zwölf NPD-Mitglieder und -Anhänger kamen am Donnerstagvormittag zu der Aktion der Neonazi-Partei in der Landeshauptstadt. „Deutsches Geld für deutsche Interessen – keine Finanzhilfen für Griechenland“ war das Motto der Veranstaltung.

Ausgestattet mit einem halben Dutzend Plakattafeln, auf denen „Handschellen für Finanzganoven“ gefordert wurden, und einer Parteifahne lauschte das NPD-Grüppchen unter anderem mehreren Redebeiträgen des Landesvorsitzenden Claus Cremer, die im Straßenlärm und angesichts des Gegenprotests wohl nur für das engere Umfeld vernehmbar waren.

Nach etwas mehr als einer Stunde waren die parteieigenen Videoaufnahmen von der Aktion im Kasten und die Aktion beendet. (ts)

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