Presseschau: „Pro Köln“ sorgt für Eklat – und kassiert...

Köln – „Pro Köln“ sorgte in der Sitzung des Kölner Stadtrats am Dienstag erneut für einen Eklat gesorgt. Die Kölnische Rundschau und der Kölner Stadt-Anzeiger berichten darüber. Heftigen Protest löste demnach der von „pro“-Ratsmitglied Jörg Uckermann formulierte Antrag der Fraktion aus, dem Oberbürgermeister Jürgen Roters einen „Rhetorikkurs“ zu finanzieren und gegebenenfalls zu prüfen, „ob psychologische Hilfe sinnvoll ist“. Der CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka sprach von einem „vor Unverschämtheiten, Beleidigungen und Dummheiten strotzenden Antrag“. Uckermann selbst sei zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr anwesend gewesen, heißt es im Stadt-Anzeiger. Der unter Betrugsverdacht stehende Uckermann habe sich zwar in die Anwesenheitsliste eingetragen, sei aber nur kurz im Ratssaal gesehen worden. Der Stadt-Anzeiger weiter: „Wer in der Anwesenheitsliste steht, bekommt das Sitzungsgeld ausgezahlt. Im Stadtrat hieß es, Uckermann habe sich bereits bei anderen Sitzungen ähnlich verhalten. Er kassiere Sitzungsgeld, ohne längere Zeit anwesend zu sein.“ Zu den Berichten der beiden Kölner Zeitungen:

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296657054075.shtml

http://www.ksta.de/html/artikel/1296657527611.shtml

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