Fundsachen (XVII): Beisichts Grenzverschiebung (ergänzt)

„Jenseits der Oder und Neiße wurden Bürger noch bis 1989 mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen daran gehindert, frei zu leben.“

Markus Beisicht, Chef von „pro Köln“, „pro NRW“, der „Pro-Bewegung“ und der Leverkusener „pro NRW“-Ratsfraktion mit offenbar eher rudimentär ausgeprägten geografischen Kenntnissen, verlegt mal eben wahlweise zwei Flüsse nach Westen oder die Grenze zwischen BRD und DDR nach Osten.

(Seit Veröffentlichung eines Beitrags mit diesem Beisicht-Zitat auf pro-nrw-leverkusen.de am Donnerstagmorgen waren laut Besucherzähler mehr als 800 User auf der Internetseite unterwegs, plus eine nicht bekannte Zahl von Lesern auf der Homepage des Landesverbandes von „pro NRW“, auf der das Zitat des Vierfach-Vorsitzenden ebenfalls veröffentlicht wurde. Korrigiert wurde der Lapsus bislang dennoch nicht. Erklärungsversuche dafür gibt es einige: zum Beispiel, dass niemandem Beisichts Grenzverschiebung auffiel; alternativ, dass keiner einem Multi-Vorsitzenden widersprechen mochte; vielleicht aber auch, dass die Daten von Besucherzähler ungefähr so ernst zu nehmen sind wie die Angaben der notorisch zu Übertreibungen neigenden, selbst ernannten „Bürgerbewegung“ über die eigene Mitgliederstärke oder über die Zahl von Teilnehmern an diversen „pro NRW“-Aktionen?)

  • „Pro NRW“ hat den Fehler nach zweieinhalb Tagen korrigiert.

Meta