Presseschau: Volksverhetzung – Schauspielerin belastet Angeklagten

Witten/Bochum – Im Prozess gegen einen Neonazi wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener vor dem Bochumer Landgericht hat eine weitere Zeugin den Angeklagten belastet. Dies berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Dem Mann wird vorgeworfen, im August 2009 am Rande eines Infostands der NPD in Witten Opfer des Nationalsozialismus – konkret: Zwangsarbeiter – verunglimpft zu haben. Zum erwarteten Plädoyer der Staatsanwältin sei es aber nicht gekommen, meldet „derwesten.de“. „Der Anwalt des 28-Jährigen bezweifelt, ob der Vorwurf der Volksverhetzung aufrechterhalten werden kann, da er auf politisch Gesinnte unter den toten Zwangsarbeitern nicht anzuwenden sei“, heißt es in dem Bericht. Nun solle unter anderem geklärt werden, ob die Toten aus rassistischen, religiösen oder ethnischen Gründen Zwangsarbeit hätten verrichten mussten. Dann wiederum wäre es Volksverhetzung. Zum Bericht:

http://www.derwesten.de/staedte/witten/Schauspielerin-belastet-Angeklagten-id4541510.html

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