K/LEV: „Entscheidendes Gespräch“ zwischen „pro NRW“ und REP

Köln – Freundliche Signale sendeten „pro NRW“ und „Republikaner“ am Wochenende bei der „Marsch für die Freiheit“ genannten Demonstration in Köln aus. Im Juni nun soll ein „entscheidendes Gespräch“ über die künftige Zusammenarbeit geführt werden.

REP-Chef Rolf Schlierer durfte am Samstag bei der Kundgebung am Heumarkt die längste aller Reden halten. Sein Stellvertreter Johann Gärtner sprach am Ausgangspunkt der Demo in Deutz, während dort die ersten Teilnehmer auf die Nachzügler aus Leverkusen warteten. „Pro NRW“-Generalsekretär Markus Wiener freute sich, dass das „Gegeneinander von seriösen Patrioten in Deutschland“ endlich vorüber sei. „Pro-Bewegung“ und „Republikaner“ seien „auf einem guten, kameradschaftlichen, partnerschaftlichen Weg“.

Sein Parteichef Markus Beisicht kündigte in einem heute veröffentlichten Interview mit dem Rechtsaußen-Wochenblatt „Junge Freiheit“ an, bei dem für Juni vorgesehenen Gespräch würden „die rechtlichen Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit“ geklärt werden. Anschließend werde es einen Zeitplan geben, „bei dem wir uns entscheiden müssen, ob wir schon 2013 zur Bundestagswahl mit einer gemeinsamen Formation antreten oder erst 2014 bei der nächsten Europawahl“.

Optimistisch zeigte sich Beisicht, dass auch die Partei des Ex-CDUlers Rene Stadtkewitz bei der neuen Formation am Ende dabei sein könnte. Bei der Demonstration in Köln habe er „noch nicht“ mitmachen wollen: „Aber nach der Berlin-Wahl wird er sicher einiges anders sehen.“ (rr/ts)