Presseschau: Rechts, aber nicht rechts genug

Leipzig/Aachen – Im Prozess wegen des gewaltsamen Todes des Irakers Kamal K. steht auch ein Angeklagter vor dem Leipziger Landgericht, der über Jahre – von 2002 bis 2007 – im Raum Aachen, Mönchengladbach und Düren in die Neonazi-Szene involviert war. Hauptangeklagter ist Marcus E., beschuldigt unter anderem des Totschlags. Daniel K., der früher in der NRW-Szene aktiv war, muss sich wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung verantworten. Wie die „Jungle World“ berichtet, gab Daniel K. bei einer Vernehmung an, auch nach seinem Umzug noch schriftlichen Kontakt zu ehemaligen „Kameraden“ in Aachen gehabt zu haben, wo er jahrelang der „Kameradschaft Aachener Land“ angehörte. Die „Jungle World“ beschäftigt sich in ihrer heute erschienenen Ausgabe mit dem Prozessauftakt, mit der Kritik an dem Verfahren, in dem die Staatsanwaltschaft keine rassistischen Motive der Tat zu erkennen vermag, und mit der Frage, wann eine Straftat eigentlich als politisch motiviert zu werten ist:

http://jungle-world.com/artikel/2011/25/43436.html

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