DU: „Republikaner“ wollen bei OB-Wahl antreten

DUISBURG – Die verbliebenen Reste der nordrhein-westfälischen „Republikaner“ denken offenbar nach wie vor nicht daran, das Feld für „pro NRW“ kampflos zu räumen.

Der REP-Landesverband kündigte heute an, man werde bei einer eventuellen Neuwahl des Oberbürgermeisters in Duisburg „mit einem eigenen Kandidaten eine Wahlalternative schaffen“. Die Bürgerinnen und Bürger sollten nicht nur die Wahl zwischen den „Altparteien“ haben, sondern sich auch für die „freiheitlichen Republikaner“ entscheiden können.

Damit träten die „Republikaner“ im Spektrum der Rechtsaußen-Parteien in Konkurrenz zu „pro NRW“. Die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ hatte wiederholt mitgeteilt, man werde bei einer OB-Wahl in der Ruhrgebietsstadt antreten. Noch in dieser Woche hatte die extrem rechte Partei verlautbart, man sehe sich angesichts des „politischen und moralischen Versagens der etablierten Politik“ in der „Verantwortung“, mit einem eigenen OB-Kandidaten für einen „echten Neuanfang in Duisburg werben“. (ts)

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