RS: „Republikaner“ wollen „pro NRW“ auch in Remscheid Konkurrenz machen

REMSCHEID – Die Reste der nordrhein-westfälischen „Republikaner“ setzen ihre Politik der Nadelstiche vor allem gegen die innerrechte Konkurrenz von „pro NRW“ fort.* Diesmal in Remscheid.

Nachdem „pro NRW“ in der vorigen Woche mitgeteilt hatte, man werde dort gegen den Bau einer Moschee mobil machen, meldete sich heute ein „Kreisverband Remscheid“ der „Republikaner“ zu Wort und kündigte seinerseits Aktivitäten gegen den „Prunkbau“ an. Dem „zunehmend aggressiver auftretenden Islam“ gehe es um das „Fernziel der Islamisierung Europas“, hieß es. Die „Republikaner“ würden im Rahmen der vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung „aktiv in das Geschehen eingreifen“, um den Neubau zu verhindern. Eine Flugblattkampagne sei bereits gestartet worden.

Die „Republikaner“ treffen dabei vor Ort in Remscheid auf doppelte Konkurrenz aus dem Lager der extremen Rechten. „Pro NRW“ polemisierte bereits am vorigen Montag gegen die geplante neue Moschee, die einen in die Jahre gekommenen Altbau ersetzen soll.** Man werde in den kommenden Wochen eine „Aufklärungskampagne“ über das Projekt starten, kündigte die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ an. Unter anderem sollen so genannte „Petitionen“ verteilt werden: Postkarten oder Flyer, mit denen „pro NRW“ Unterschriften gegen das Projekt sammelt. Auch die NPD will nach eigenen Angaben in Remscheid mit einer „groß angelegten Flugblattverteilung“ tätig werden. NPD-Landeschef Claus Cremer hatte erklärt, die „nationale Opposition in Remscheid“ werde den „Protest gegen den Moscheeneubau unterstützen und lancieren“. (ts)

* /nrwrex/2011/10/nrw-beisicht-und-schlierer-sollen-gegen-nrw-republikaner-einschreiten

** http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/islamistisches-prachtbauwerk

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