Presseschau: Spur mordender Neonazis reicht bis nach Köln

KÖLN – Offenbar gehen sowohl die Tötung einer Polizistin in Heilbronn als auch die sogenannten Döner-Morde, denen acht Türken und ein Grieche zum Opfer gefallen waren, auf das Konto von Neonazis. Auch mit dem Nagelbombenattentat auf der Keupstraße in Köln 2004 wird das Neonazi-Trio in Verbindung gebracht, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Vor einem Friseurgeschäft hatten zwei Männer eine mit Nägeln gefüllte Bombe gezündet. 22 Menschen wurden verletzt. Obwohl die beiden Täter gefilmt wurden, konnten sie nie identifiziert werden. „Wir sehen gewisse Anhaltspunkte für einen Zusammenhang und werten zurzeit weitere Spuren und Daten aus“, zitiert der Stadt-Anzeiger einen Ermittler „Beim Vergleich der Lichtbilder der Verdächtigen aus Thüringen mit dem Phantombild des Nagelbombers dürfte selbst ein Laie Übereinstimmungen erkennen“, sagte der Ermittler dem Stadt-Anzeiger. Zu ausführlichen Bericht des Blattes:

http://www.ksta.de/html/artikel/1320943738042.shtml