NRW: „Republikaner“ wollen 2012 Strukturen ausbauen

DÜSSELDORF – Die „Republikaner“ haben nach eigenen Angaben am Wochenende in Düsseldorf eine Veranstaltung durchgeführt, die in einer Pressemitteilung mal als Weihnachtsfeier, mal als Neujahrsempfang bezeichnet wird.

Eine politische Aussage verbreitete der REP-Kreisverband Düsseldorf, verantwortlich für die anschließend veröffentlichte Pressemitteilung, auch: Bereits im Januar sind demnach durch den Landesverband „weitere Veranstaltungen und Aktionstage geplant, die neben der Öffentlichkeitsarbeit der verschiedenen Kreisverbände erfolgen“. Das Jahr 2012 werde in NRW „als Startschuss für die Vorbereitung der anstehenden Wahlen gesehen und zum Ausbau der Parteistrukturen genutzt“.

Ärgern dürften solche Ankündigungen im Lager der extremen Rechten insbesondere die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“. Deren Vorsitzender Markus Beisicht hatte vor wenigen Tagen indirekt durchblicken lassen, dass er sich über Alleingänge von manchen „Republikanern“, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, ärgert.*

Beisicht strebt eine gemeinsame Wahlplattform beider Parteien bei der Europawahl 2014 an. Zumindest die „Republikaner“ in NRW, aber offenbar auch gewichtige REP-Vorstandsmitglieder aus Süddeutschland scheinen von solchen Vorstellungen wenig zu halten. (red.)

* /nrwrex/2011/12/nrw-pro-chef-beisicht-erh-ht-druck-auf-republikaner

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