Artikel aus dem Ressort Geschichte

Kontroverse Debatten um einen NS-Künstler

In den letzten Monaten sorgen Werke des Künstlers Adolf Wamper in mehreren Städten für hitzige Diskussionen. Im Mittelpunkt der Debatten steht jedoch überwiegend das Leben Wampers und nicht seine Kunst.

Zur Geschichte migrantischer Kämpfe in Deutschland – Der „Fordstreik“ 1973

Am Nachmittag des 24. August 1973 standen die Fließbänder in der Halle Y der Fordwerke in Köln-Niehl still. Die in der Endmontage beschäftigten überwiegend türkischen ArbeiterInnen hatten die Maschinen angehalten. Kein Fahrzeug verließ an diesem Freitag mehr die Fabrik. Im Laufe des Tages hatte sich ein Streikaufruf wie ein Lauffeuer im Betrieb verbreitet. Rund 8.000 ArbeiterInnen traten in den Ausstand – unorganisiert und spontan.

Das Ende der Weimarer Republik

„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, daß er quietscht.“ Diese Worte werden Franz von Papen zugewiesen, der sie einem Bekannten kurz nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler anvertraut haben soll. Dass hier ein hohes Maß an Selbstüberschätzung vorlag, sollten die kommenden Monate beweisen. Doch das Verhältnis zwischen Konservativen und Nationalsozialisten war nicht allein von Konkurrenz, sondern vielmehr von ideologischen Überschneidungen und Bündnissen geprägt.

Zur Frühgeschichte der FDP in Nordrhein-Westfalen

Ende Februar 1956 überschlugen sich in der NRW-Landespolitik die Ereignisse. Durch ein konstruktives Misstrauensvotum wurde Ministerpräsident Karl Arnold (CDU) gestürzt. Abgeordnete der FDP und des Zentrums waren aus der Regierungskoalition mit der Union ausgeschert und hatten den SPD-Kandidaten Fritz Steinhoff (SPD) ins Amt gehoben. Der Koalitionsbruch kam einem kleinen politischen Erdbeben gleich.