Autonome Nationalisten

2. Juli 2011 | nrwrex

Berlin – Auch im vorigen Jahr war Nordrhein-Westfalen in absoluten Zahlen das Bundesland mit den meisten rechtsextrem motivierten Gewalttaten. Dies geht aus dem am Freitag vorgestellten Verfassungsschutzbericht des Bundes für 2010 hervor.

149 solche Taten nennt der Verfassungsschutz in NRW, gestützt auf Angaben des Bundeskriminalamtes.* Im Jahr zuvor wurden offiziell 163 Gewalttaten in NRW registriert. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl lag Nordrhein-Westfalen 2009 auf Platz 12 aller Bundesländer. 2010 war es trotz der leicht gesunkenen Fallzahl Platz 9.

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7. Juni 2011 | nrwrex

Bochum – Rund 40 „parteifreie“ Neonazis und NPD-Mitglieder nahmen am Montagabend an einer kurzfristig angemeldeten Kundgebung der NPD am Bochumer Hauptbahnhof teil.

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28. Mai 2011 | nrwrex

Dortmund/Dresden – Wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden gegen eine Reihe von Neonazis aus dem Ruhrgebiet. Nach deren eigenen Angaben erhielten sie jetzt eine Vorladung, bei der sie eine Speichelprobe abliefern und zu den Vorwürfen Stellung nehmen sollen.

Hintergrund der Ermittlungen ist ein Zwischenfall anlässlich des von Neonazis geplanten, letztlich aber gescheiterten Aufmarschs am 19. Februar in Dresden.

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23. Mai 2011 | nrwrex

Dortmund – Die britische Luftwaffe lässt einem Bericht des Dortmunder Lokalsenders „Radio 91,2“ zufolge Hubschrauberpiloten bis August nächtliche Tiefflüge über der Ruhrgebietsstadt üben.* Auf einer Internetseite von Dortmunds Rechts-„Autonomen“ wird nun darüber nachgedacht, ob jene Piloten Ziel von Blendattacken per Laser werden könnten oder sollten.

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8. Mai 2011 | nrwrex

„Am 8.5.11 haben Aktivisten in Dortmund-Wickede eine Flugblattverteilaktion durchgeführt. Die Aktion war störungsfrei und ohne Problemen zu ende gebracht worden. Die Aktivisten waren mit einem Fahrrad unterwegs und verteilten ca. 5 bis 10 Flugblätter zum Thema: ,Heraus zum 7. nationalen Antikriegstag!’. Die Nationalisten sind die Flugblätter relativ zügig los geworden, da die politisch Interessierten rasch ein Flugblatt mitgenommen haben.

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14. April 2011 | nrwrex

Bielefeld – Etwa 200 Personen, so schätzt der Bielefelder Staatsschutz, sind in Ostwestfalen-Lippe der rechtsextremen Szene zuzurechnen. Davon gehören rund 50 Personen nach Ansicht der Polizei dem „äußerst aktiven Kern“ an. Sie seien überregional verbunden und würden äußerst konspirativ und aktionsorientiert agieren, heißt es in der jetzt veröffentlichten Jahresbilanz 2010 des für OWL zuständigen Polizeilichen Staatsschutzes in Bielefeld.*

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29. März 2011 | nrwrex

Düsseldorf – Der NRW-Verfassungsschutz sieht bei der „Pro-Bewegung“ Anhaltspunkte für Verfassungsfeindlichkeit. Bei den „Autonomen Nationalisten“ und den Kameradschaften ist die Bereitschaft zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gewachsen. NRW-Innenminister Ralf Jäger hat am Montag den Verfassungsschutzbericht für 2010 vorgestellt. Der „blick nach rechts“ fasst einige Befunde aus dem Bereich der extremen Rechten zusammen:

http://www.bnr.de/content/islamfeindschaft-als-tueroeffner

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2. März 2011 | nrwrex

Dortmund – Die bundesdeutsche Neonaziszene soll sich für den „Tag X“ bereithalten. Gemeint ist der Tag, an dem eventuell internationale Truppen militärisch in Libyen intervenieren könnten.

„Sollte es zu einem Angriff auf Lybien kommen, rufen wir dazu auf, am Tag X durch vielfältige Aktivitäten gegen die Kriegspolitik der Imperialistischen zu protestieren“, heißt es etwas fehlerbehaftet auf einer Internetseite aus dem Umfeld der Dortmunder „Autonomen Nationalisten“.

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15. Februar 2011 | nrwrex

Köln/Dortmund – Der Streit über NPD-Landesvorstandsmitglied Thorsten Crämer hat zu einem tiefen Zerwürfnis zwischen Teilen der „freien“ Neonazis und der Partei geführt* – bis hin zur Androhung, dass man diesen Konflikt gegebenenfalls körperlich und handfest austragen werde.** Aber auch NPD-intern gibt es Streit um den Kurs und Personalien.

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4. Februar 2011 | nrwrex

Dortmund – Neonazis mit und ohne Parteibuch haben den geplanten Umzug der „Kommunalen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge“ vom Westfalendamm in den Stadtteil Lütgendortmund als neues Kampagnenthema entdeckt.

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