Autonome Nationalisten

31. Dezember 2010 | nrwrex

Dortmund – Etwas mehr als 100 Neonazis nahmen heute Mittag an einer Demonstration in Dortmund teil.

Ohne Auftaktreden und ohne Live-Musik startete die Demonstration gegen 13.30 Uhr am S-Bahnhof Dorstfeld. Bei einer Zwischenkundgebung an der Rheinischen Straße träumte ein Redner aus dem hessischen Schwalm-Eder-Kreis von einem Staat mit nur noch einer Partei, der wieder errichtet werden solle. Ein „Kamerad“ aus Unna beklagte derweil die „rassische Degeneration“, unter der Deutschland seit 1945 leide.

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29. Dezember 2010 | nrwrex

Dortmund – Der Auftritt zweier Rechtsrock-Bands bei der für Freitag geplanten Neonazi-Demonstration in Dortmund wurde abgesagt.

Grund dafür seien „Ausfälle in der ohnehin an Silvester dünn bedeckten Personaldecke der beiden Gruppen“, heißt es auf der Homepage der Dortmunder Neonazis.

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28. Dezember 2010 | nrwrex

Dortmund – Veralbert Dennis Giemsch, „Kopf“ der Dortmunder Neonazis und Betreiber des „Resistore-Versands“, seine eigenen Kameraden? Vollmundig verspricht er ein „Silvesterkonzert“ in der Dortmunder Innenstadt mit zwei Bands der Szene. Doch so viel Musik, dass man ernsthaft von einem Konzert sprechen könnte, soll bzw. darf es bei der Neonazi-Demo am 31.

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23. Dezember 2010 | nrwrex

Dortmund – Demonstration mit Live-Musik oder Konzert? Ersteres ist durch das Versammlungsrecht geschützt, das Konzert nicht. Wohl deshalb vermieden Dortmunds Neonazis in der Vorbereitung einer Veranstaltung im September* und aktuell bei den Ankündigungen für ihre Demonstration am 31. Dezember** tunlichst das Wort Konzert. Bislang jedenfalls: Dennis Giemschs „Resistore-Versand“ kennt solche verbal-taktische Zurückhaltung nicht.

„Kommt zum Silvester-Konzert nach Dortmund“, wird im Blog des Neonazi-Versands an die Kameraden appelliert.

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21. Dezember 2010 | nrwrex

Dortmund – Am S-Bahnhof in Dorstfeld soll am Freitag der kommenden Woche die von Dortmunder Neonazis für den Silvestertag angemeldete Demonstration starten.

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5. Dezember 2010 | nrwrex

Bochum – Der Bochumer NPD-Nachwuchs möchte sein, wie sich einst Adolf Hitler die deutsche Jugend – speziell ihren männlichen Teil – gewünscht hat.

Per Twitter veröffentlichte die „NPD Jugend Bo&Wat“ einen Bericht über die gestrige Neonazi-Demonstration in Dortmund.* An ihr hätten „auch die JN Stützpunktleiter aus Bochum & Wattenscheid, Essen, Krefeld, Gelsenkirchen und Dortmund“ teilgenommen, schreibt der ungenannte Autor.

Wie so häufig lässt auch dieser Veranstaltungsbericht der Bochumer Jung-NPDler vermuten, dass sein Autor einem allzu häufigen Konsum alter Weh

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4. Dezember 2010 | nrwrex

Dortmund – Man könnte auf die Idee kommen, dass Dortmunds Neonazis ihre lokale Polizei und Gegendemonstranten mürbe machen wollen: Für Heiligabend, Silvester und den Neujahrstag kündigten sie weitere Demonstrationen an.

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2. Dezember 2010 | nrwrex

Wuppertal – Nach der Attacke im Elberfelder Cinemaxx (/nrwrex/2010/12/w-13-neonazis-festgenommen) ermittelt der Staatsschutz wegen Landfriedensbruchs. Im Fokus stehe eine neue Szene in Vohwinkel, berichtet die Westdeutsche Zeitung. Unter den 13 vorübergehend Festgenommenen seien fünf Minderjährige (15 und 17 Jahre alt) gewesen, die nicht in Wuppertal (Essen, Düsseldorf, Mühlheim, Frechen, Grevenbroich) wohnen. Sechs der acht weiteren Tatverdächtigen im Alter von 18 bis 25 Jahre stammen laut Polizei aus Wuppertal.

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25. November 2010 | nrwrex

Dortmund – Rechner und Datenträger hat die Polizei gestern Abend bei den Hausdurchsuchungen sichergestellt, die sich gegen den Dortmunder „Resistore“-Versand und dessen Betreiber Dennis Giemsch richteten. In der Neonaziszene wird befürchtet, dass Kundendaten des Versands in die Hände der Polizei gefallen sein könnten. Befördert wird diese Sorge noch durch den Hinweis des Versandhandels, dass man einen beschlagnahmten, verschlüsselten Computer nicht mehr rechtzeitig habe ausschalten können. Der „blick nach rechts“ berichtet:

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4. November 2010 | nrwrex

Kamen – Als eine Horde Neonazis Mitte März anlässlich einer dort stattfindenden Infoveranstaltung über „Autonome Nationalisten“ vor dem GAL-Zentrum in Kamen aufmarschierte, eskalierte die Lage. Vor dem örtlichen Amtsgericht startete gestern der Versuch, den Überfall vom 14. März 2010 zu rekonstruieren. Einer der beiden Streifenpolizisten, die zu Beginn vor Ort waren, übte Kritik. „Der Einsatz wurde falsch koordiniert, alle Kräfte wurden am Bahnhof konzentriert, und wir wurden allein gelassen“, wird er im Hellweger Anzeiger zitiert. Zum Bericht der Zeitung:

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