Combat 18

Combat 18 Deutschland hat sich eine Art Satzung gegeben.
„Combat 18“ in NRW und Hessen

Was lange als Vermutung im Raum stand, ist mittlerweile Gewissheit: In Deutschland ist erneut eine Organisation unter dem Namen „Combat 18 Deutschland“ (C18) aktiv, die Teil eines internationalen Netzwerkes ist, das sich 2012 unter der Parole „Reunion 28“ neu aufstellte. Internes Material und weitere umfangreiche Recherchen machen einen detaillierten Blick auf die C18-Sektionen in NRW und Hessen möglich.

Onlineausgabe |
Will Browning (vorne links) und Marko Gottschalk (rechts) am 4. Juli in Dortmund
Treffen von C18-AktivistInnen in Dortmund

Als am 4. Juni 2016 Hunderte Neonazis durch Dortmund zogen, waren auch einige wichtige AktivistInnen des internationalen „Combat 18“-Netzwerkes vor Ort. Darunter auch William Browning, genannt „The Beast“- einer der Gründer der britischen Neonazi-Gruppe „Combat 18“ (C18). Der trainierte 46-jährige Engländer galt Mitte der 1990er Jahre als einer der gefährlichsten Neonazis Europas. Offensichtlich hat an dem Wochenende ein Treffen des C18-Netzwerkes stattgefunden.

21. September 2016 | nrwrex

HAMM - Hammer Neonazis organisieren ein Rechtsrockkonzert, dass am 1. Oktober 2016 stattfinden soll. Dies berichtet die „Antifaschistische Aktion Hamm“ in einer Pressemitteilung. Auf einem Flyer werden Auftritte der Bands/Projekte „Oidoxie“, „Zeitnah“ und „Renitenz“ angekündigt. Als Veranstaltungsort ist lediglich „Hamm“ angegeben. Wie in der Szene üblich, ist das Konzert als vermeintliche „Geburtsfeier“ für zwei Neonazis aus Hamm und Münster getarnt.

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"Oidoxie" bei einem Auftritt im Juli 2012 in Gera.
Die Dortmunder Band "Oidoxie"

„Oidoxie stellen ihr neues 15 Jahre Album erstmals auf dem Eichsfeldtag vor“, heißt es in der Ankündigung für das Festival, das am 28. Mai 2016 im thüringischen Leinefelde stattfinden soll. Den Organisator_innen um Thorsten Heise ist aber ein kleiner Fehler unterlaufen: Tatsächlich feiert „Oidoxie“ in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Bandjubiläum.

"Strassmass" auf der Bühne des "Eichfeldtages" der NPD am 4. Mai 2013 in Leinefelde. Von rechts nach links: "Hannes", Denis Zadow, Falk Harry Pirnke
Neonazi-Musiker gründen Deutschrock-Band

„Schuldig“ ist nicht etwa eine weitere „unpolitische“ Band auf dem boomenden Deutschrock-Markt, sondern ein von Mitgliedern der Rechtsrock-Bands „Extressiv“ und „Strafmass“ gegründetes Projekt. Ein „Schuldig“-Auftritt bei der „1. Lüner Deutschrock Nacht“ wurde deshalb kürzlich wieder abgesagt.

21. August 2014 | nrwrex

DÜSSELDORF - Für den 6. September kündigt die „Division Hexagon“ von „Blood & Honour“ aus Frankreich ein so genanntes ISD-Memorial Konzert an, im Line Up wird auch die Düsseldorfer Band „Non Plus Ultra“ angekündigt. ISD steht für „Ian Stuart Donaldson“, den Sänger der in der Neonaziszene legendären RechtsRock-Band „Skrewdriver“ und Gründer des internationalen Neonazi-Musiknetzwerkes „Blood & Honour“.

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17. Juli 2013 | nrwrex

DORTMUND – Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Anklage gegen den 24-jährigen Timo Kersting erhoben, der im August 2012 während eines Spiels des Bundesligisten Borussia Dortmund im Westfalenstadion ein Transparent mit der Aufschrift „Solidarität mit dem NWDO“ gezeigt hatte. Der NWDO („Nationaler Widerstand Dortmund“) war am Vortag durch das NRW-Innenministerium verboten worden.

Zum Bericht des „Blick nach rechts“ geht es hier.

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22. Mai 2013 | nrwrex

DORTMUND - Das Dortmunder Neonazi-Netzwerk sei enger mit dem NSU-Umfeld verflochten gewesen, als bisher bekannt, so David Schraven in einem aktuellen WAZ-Artikel: "Nach Recherchen der WAZ Mediengruppe besuchten Neonazis aus Dortmund bereits im Jahr 1995 gemeinsam mit dem späteren Terroristen des NSU, Uwe Mundlos, ein Treffen gewaltbereiter Neonazis aus der extremistischen 'Blood & Honour'-Szene im ostdeutschen Gera."

Zur Artikel geht's hier

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20. Februar 2013 | nrwrex

HOCHSAUERLANDKREIS/DORTMUND/KREIS UNNA/MÄRKISCHER KREIS - Gleich drei jüngst erschienene CDs belegen aktuelle Aktivitäten von Mitgliedern und Ex-Mitgliedern der neonazistischen Bands „Weisse Wölfe“ (Hochsauerlandkreis) und „Oidoxie“ (Dortmund).

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11. Mai 2012 | nrwrex

DORTMUND – Nach Recherchen der WAZ soll Marko G., „Chef“ der Rechtsrockband „Oidoxie“, an der Gründung einer terroristischen Vereinigung in Dortmund beteiligt gewesen sein. Nach Informationen aus dem Umfeld des Verfassungsschutzes habe sich die Gruppe Waffen beschafft und für den Kampf trainiert, heißt es auf dem WAZ-Rechercheblog. Nur mit Glück sei „der große Knall einer rechtsradikalen Gewaltorgie in Dortmund ausgeblieben“. Zu der Dortmunder „Combat 18“-Zelle sollen sich diesen Angaben zufolge neben G. vier weitere Männer zusammengefunden haben.

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