Ellen Kositza

Von "nationalrevolutionären" Debattenzirkeln zum "rechtsintellektuellen" Netzwerk

Über die „Neue Rechte“ wird viel berichtet zur Zeit, häufig im Zusammenhang mit den Erfolgen der AfD, PEGIDA-Demonstrationen oder den medienwirksamen Aktionen der „Identitären Bewegung“. Im Zentrum stehen dabei immer wieder die gleichen Protagonist_innen rund um das „Institut für Staatspolitik“ in Schnellroda in Sachsen-Anhalt, dennoch bleibt oft unscharf, wer oder was mit dem Begriff der „Neuen Rechten“ eigentlich bezeichnet werden soll.

25. April 2013 | nrwrex

DÜSSELDORF - Die Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) wird mit starker Sympathie von der nach rechts offenen Zeitschrift "eigentümlich frei" aus Düsseldorf begleitet. Das ultraliberale Blatt, das sein Herausgeber André F. Lichtschlag als "libertär" bezeichnet, prophezeit der AfD einen Einzug "per Rakete in den Bundestag". "eigentümlich frei" hat in der Vergangenheit Texte mehrerer führender Funktionäre und Unterstützer der "Alternative" abgedruckt.

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