FPÖ

8. Mai 2012 | nrwrex

KÖLN – Gegen 15.20 Uhr hat die Wahlkampftour von „pro NRW“ heute in Köln-Ehrenfeld ihren Abschluss gefunden. Zuvor hatte die rassistische Partei rund eine Stunde eine Kundgebung in der Fuchsstraße, in Sichtweite der Ditib-Zentralmoschee, abgehalten.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot, inklusive Hundestaffel, Wasserwerfer und Räumpanzer, vor Ort und sperrte die Straßen um die Moschee weiträumig ab. Zu den befürchteten Ausschreitungen kam es, anders als in Solingen und Bonn, nicht.

Keine Volkspartei

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29. April 2012 | nrwrex

ESSEN – In ganz Europa hat „pro NRW“-Chef Markus Beisicht einen Trend nach rechts ausgemacht. Ein „freiheitliches Projekt“ – so nennt er seine Spielart der extremen Rechten – sei „mehrheitsfähig“, auch in NRW, meint er. Wer freilich wissen will, warum es in Deutschland nichts werden wird mit Beisichts Projekt und seiner real existierenden Partei „pro NRW“, der ist an diesem Samstagmittag in Essen-Kray beim Start der „Freiheit statt Islam“-Tournee* der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ gut aufgehoben. Zu beobachten ist aber auch, warum die Partei dennoch nicht zu unterschätzen ist.

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24. April 2012 | nrwrex

WIEN/KÖLN – Da kann ja kaum noch etwas schief gehen: „Auch HC Stracke drückt PRO NRW die Daumen“, meldeten die Rechtspopulisten vom Rhein heute.

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4. April 2012 | nrwrex

KÖLN – Eigentlich ist die Auswahl der Fotos, mit denen „pro NRW“ Beiträge im Internet illustriert, eindeutig und lässt keine Fragen offen. Eigentlich – denn am Dienstag war das anders.

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20. März 2012 | nrwrex

GELSENKIRCHEN – Der Wahlkampf von „pro NRW“ werde „auf maximale Provokation ausgelegt sein“ und „bis an die Schmerzgrenze gehen“, drohte Markus Beisicht, der Vorsitzende der extrem rechten, angeblichen „Bürgerbewegung“, in der vorigen Woche an.* Am Wochenende wurden bei einer „Funktionärskonferenz“ in Gelsenkirchen die Planungen konkretisiert.

Mit drei Plakatmotiven will die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ in den Wahlkampf ziehen.

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7. März 2012 | nrwrex

KÖLN – Der Kölner Stadtrat soll in der nächsten Sitzung am 27. März seine Solidarität mit den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erklären, die derzeit für eine deutliche Reallohnerhöhung eintreten. Dies fordert – auf den ersten Blick etwas überraschend – die „pro Köln“-Fraktion.

„Wenn die öffentliche Hand bundesweit hunderte Milliarden an Banken und europäische Pleitestaaten verschleudern kann, dann ist es geradezu pervers, bei den eigenen Angestellten auf angeblich leere Kassen zu verweisen“, heißt es in einer Mitteilung der extrem rechten Gruppierung.

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12. Dezember 2011 | nrwrex

FRANKFURT/DÜSSELDORF – Die Partei „Die Freiheit“ hat am Wochenende bei einem Bundesparteitag in Frankfurt/Main ihren Vorsitzenden, den früheren Berliner CDU-Politiker Rene Stadtkewitz, im Amt bestätigt und zugleich deutlich gemacht, dass sie an ihrem bisherigen rechtspopulistischen Kurs festhalten will. Dem NRW-Landesvorsitzenden Andreas Pokladek* dürfte das eigentlich überhaupt nicht gefallen.

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3. November 2011 | nrwrex

BIELEFELD – Die extrem rechte Bielefelder Burschenschaft „Normannia-Nibelungen“ organisiert am Wochenende ihre siebte „Ideenwerkstatt“ unter dem Titel „Völkerwanderungen im 21. Jahrhundert – Fluch oder Segen für Europa?“ Ein Teil der angekündigten Referenten verbreite rassistische Inhalte, meint ein Bielefelder „Bündnis gegen die Ideenwerkstatt“ (BGDI). Eine der vorgesehenen Referentinnen, Sylvia Flückiger-Bäni, bis vor drei Jahren Vizepräsidentin der Schweizerischen Volkspartei (SVP), sagte ihre Teilnahme inzwischen ab.

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10. Juli 2011 | nrwrex

LEVERKUSEN – Wer wissen will, wie ein (ge)wichtiger Teil der „pro NRW“-Beleg- und -Anhängerschaft tickt, dem kann ein Blick auf den Internetblog „freiheitlich.org“* weiterhelfen. Dort werden nicht nur die eigenen Erfolge abgefeiert. Dort wird umgekehrt auch jeder abgemeiert, der nicht so will, die die „pro“-Oberen es gerne hätten. Aktuell trifft dies den SVP-Politiker Oskar Freysinger.

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1. Juli 2011 | nrwrex

Berlin/Köln – Im heute in Berlin veröffentlichten Verfassungsschutzbericht des Bundes finden auch „pro Köln“ und „pro NRW“ Erwähnung. Im Abschnitt, der sich mit „Internationalen Verbindungen“ des Rechtsextremismus beschäftigt, werden beide Gruppen als „Verdachtsfall“ eingestuft.

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