Jürgen Gansel

Onlineausgabe |
Foto: LOTTA
Frank S. (rechts) als Teilnehmer des Rudolf-Hess-Marsches in Fulda 1993
Eine Kontextualisierung von Tat und Täter

Der Mordanschlag auf Henriette Reker war eine rechtsterroristische Tat, darauf deuten alle zur Verfügung stehenden Informationen hin. Frank S. hat den Angriff offenbar genau vorbereitet. Medienberichten zufolge vernichtete er zuvor sämtliche Dokumente in seiner Wohnung und entsorgte seine Festplatten. Nach der Bluttat ließ er sich widerstandslos festnehmen und lieferte direkt die politische Begründung für seine Tat.

Die 100-Jahrfeier des „Freideutschen Jugendtages“ auf dem Hohen Meißner

Es ist eine kleine Zeltstadt, die am Hang des Meißners im östlichen Nordhessen aufgebaut ist. Schwarze Kohten – spezielle Zelte – dominieren das Bild, überall brennen kleine Feuer. Auf dem zentralen Platz zwischen den Zelten tanzt ein bunter Haufen junger Menschen im Kreis: junge Männer, aber auch Frauen in Zimmermannshosen, Lederhosen, Wanderstiefeln, langen Kleidern. Viele tragen jene uniformähnliche Bekleidung der Pfadfinder, andere die aus der bündischen Jugend stammenden Jungenschaftsjacken. Am Rande des zentralen Platzes prangen die Worte „eigene Bestimmung“, „eigene Verantwortung“ und „innere Wahrhaftigkeit“, die zentralen Begriffe der sogenannten „Meißnerformel“ von 1913.

16. Januar 2013 | nrwrex

DÜSSELDORF/MARBURG - Die "Burschenschaft Rhenania-Salingia zu Düsseldorf" setzt ihren Rechtskurs fort und lädt zu einem "Fortbildungsseminar" bei einer Rechtsaußen-Burschenschaft in Marburg ein. Bei der Veranstaltung, die von den "Rhenanen" in ihrem Semesterprogramm beworben wird, handelt es sich um ein "Fortbildungsseminar" des Dachverbandes "Deutsche Burschenschaft" (DB) im Haus der "Marburger Burschenschaft Germania", das vom DB-"Bildungsbeauftragten" Bruno Burchhart, einem FPÖ-Mann, organisiert wurde.

Die "Rhenanen" bleiben in der DB

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20. November 2012 | nrwrex

BONN/STUTTGART - Mit einem Teilerfolg geht die "Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn" in den "Außerordentlichen Burschentag" ihres Dachverbandes ("Deutsche Burschenschaft", DB) an diesem Wochenende in Stuttgart (NRW rechtsaußen berichtete). Die "Raczeks" hatten beim "Burschentag" des Jahres 2011 einen Kriterienkatalog für die Aufnahme neuer DB-Mitglieder verabschieden lassen wollen, den Medien damals als Forderung nach Einführung einer Art "Ariernachweis" interpretiert hatten.

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25. August 2010 | nrwrex

Köln/Berlin – Die extreme Rechte der Republik ist begeistert: Endlich, so dünkt es ihren Wortführern, stimmt einer aus dem Establishment der Republik Töne an, die sonst nur von ihnen zu hören sind. Das Ganze in einem Verlagshaus, das einen guten Ruf hat(te), und millionenfach ins Land getragen durch die Bild-Zeitung.

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