Joachim Starbatty

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) vor den Europawahlen

Nach der Bundestagswahl im Herbst letzten Jahres trat die AfD in erster Linie mit internen Konflikten in Erscheinung, die sie bis an den Rand des Zerfalls brachten. Die Wende erfolgte im Januar dieses Jahres auf dem Landesparteitag in Hessen: Mit seinen Stammtischparolen gegen das Bekenntnis des Ex–Fußball–Nationalspielers Hitzlsperger zu seiner Homosexualität versöhnte Parteichef Bernd Lucke die widerstreitenden Flügel und zeigte damit zugleich den Kurs der Partei auf – verbale Distanzierung vom rechten Rand bei gleichzeitiger inhaltlicher Ausrichtung als Partei für das Sarrazin-affine „Wutbürgertum“.

1. August 2013 | nrwrex

BERLIN/DÜSSELDORF - Die „Alternative für Deutschland” (AfD) wird rechtsaußen heiß diskutiert. Sie entstammt demjenigen Teil des deutschen Establishments, der gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung rebelliert, und will den Euro in seiner heutigen Form abschaffen. Von der Naziszene grenzt sie sich ab, zielt aber auf nichtnazistische Milieus rechts von Union und FDP.

Spekuliert die "Alternative für Deutschland" (AfD) bei der Bundestagswahl auch auf Stimmen aus der extremen Rechten?

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18. April 2013 | nrwrex

ROMMERSKIRCHEN (RHEINKREIS NEUSS) – Am vergangenen Wochenende ist in Rommerskirchen der nordrhein-westfälische Landesverband der "Alternative für Deutschland" gegründet worden. Zum Vorsitzenden der NRW-"Alternative", die inzwischen mehr als 1.500 Mitglieder haben soll, wurde der Wirtschafts-Professor Alexander Dilger aus Münster gewählt. Die Partei verfügt über einen Flügel, der bereits in der Vergangenheit mit Teilen der äußersten Rechten kooperierte.

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