Michael Berger

Der Polizistenmörder Michael Berger war Teil der Neonazi-Szene

Am 14. Juni 2000 erschoss Michael Berger in Dortmund und Waltrop drei Polizist_innen, anschließend richtete er sich selbst. Der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags (PUA) befasste sich im April mit den Taten, die das Innenministerium nicht zu den rechtsmotivierten Morden zählt. Dabei wurde deutlich, dass sich die Polizei bei ihren Ermittlungen nicht für Bergers Einbindung in die Neonazi-Szene interessierte – trotz drei toter Kolleg_innen, einem beim Täter aufgefundenen Waffenarsenal und Hinweisen auf Schießübungen mit Neonazis.

22. Mai 2013 | nrwrex

DORTMUND - Das Dortmunder Neonazi-Netzwerk sei enger mit dem NSU-Umfeld verflochten gewesen, als bisher bekannt, so David Schraven in einem aktuellen WAZ-Artikel: "Nach Recherchen der WAZ Mediengruppe besuchten Neonazis aus Dortmund bereits im Jahr 1995 gemeinsam mit dem späteren Terroristen des NSU, Uwe Mundlos, ein Treffen gewaltbereiter Neonazis aus der extremistischen 'Blood & Honour'-Szene im ostdeutschen Gera."

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18. November 2011 | nrwrex

DORTMUND – Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen und Anteilnahme gesorgt: Mitte Juli 2000 erschoss der Neonazi Michael Berger in Dortmund und Waltrop drei Polizeibeamte und richtete sich schließlich selbst. Dieser Fall ist nun im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle wieder in den Blickpunkt der Behörden gerückt, berichtet das WAZ-Internetportal „derwesten.de“. Derzeit untersuche die Polizei „die sich aus der aufgefundenen DVD ergebenen Hinweise auf Straftaten in NRW“, sagte Landesinnenminister Jäger.

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16. Juni 2010 | nrwrex

Hamm – Die Neonazis von der „Kameradschaft Hamm“ bekennen sich zu dem dreifachen Polizistenmörder Michael Berger.

„Zum 10. Todestag: Berger war ein Freund von uns!“, heißt es auf der Homepage der Hammer Neonazis. Auf die Todesschüsse, die Berger am 14. Juni 2000 auf drei Polizeibeamte in Dortmund und Waltrop abgab, gehen sie mit keinem Wort ein. Statt dessen schreiben sie, „unser Kamerad Michael Berger“ sei „wahrscheinlich durch eine aus Rache abgefeuerte Polizeikugel“ ums Leben gekommen. Tatsächlich hatte sich Berger nach seiner Mord-Tour selbst erschossen. (ts)

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12. Juni 2010 | nrwrex

Dortmund – Es war einer der schrecklichsten Tage in der Geschichte der nordrhein-westfälischen Polizei: Am 14. Juni 2000 erschoss der Neonazi Michael Berger (31) in Dortmund und Waltrop drei Beamte im Einsatz. Anschließend brachte er sich selbst um. Kurz darauf verteilten Neonazis von der „Kameradschaft Dortmund“ Aufkleber in der Stadt. Ihr Text: „Berger war ein Freund von uns. 3:1 für Deutschland“. Das Internetportal der WAZ „derwesten.de“ blickt zehn Jahre zurück:

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