Moschee

5. August 2011 | nrwrex

HAMM – Solange „pro NRW“-Ratsherr Gerald Thörner, der NPD-Kreisvorsitzende Hans-Jochen Voß und möglicherweise andere Rechtsausleger zu jener „Bürgerinitiative“ gehören, die sich in Hamm im Zusammenhang mit Moscheebauplänen gebildet hat, will die Hammer Stadtverwaltung mit der BI nicht sprechen. Dies erklärte Stadtbaurätin Rita Schulze Böing einem Bericht des Westfälischen Anzeigers zufolge. Man werde sich „nicht mit Rechten an einen Tisch setzen und über den Islam diskutieren“.

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5. August 2011 | nrwrex

BOTTROP – Die Masche ist immer wieder die gleiche: Kaum erscheint irgendwo ein Medienbericht über ein Moscheebauvorhaben, melden sich „pro NRW“ und NPD lautstark zu Wort, um sich als Retter und Beschützer der (deutschen) Bürger anzudienen. Man wolle „wie gewohnt an der Seite der Bürger“ stehen (so „pro NRW“) bzw. „aus Liebe zu Deutschland“ den „Deutschen eine Alternative aufzeigen“ (so die NPD) im aktuellen Fall in Bottrop.

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5. August 2011 | nrwrex

HAMM – Rechtspopulisten und Neonazis wollen auch weiterhin die Diskussionen über den Ausbau einer Moschee im Hammer Stadtteil Herringen für ihre Zwecke nutzen.

Wie berichtet*, war dort am Mittwochabend eine Bürgerinitiative mit dem ein wenig sperrig klingenden Namen „Mitgestaltung des geplanten Moscheeneubaus in Herringen“ gegründet worden. Anwesend waren dabei mindestens zwei Vertreter extrem rechter Parteien: „pro NRW“-Ratsmitglied Gerald Thörner und der NPD-Kreisvorsitzende Hans Jochen Voß.

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4. August 2011 | nrwrex

HAMM – Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau einer Moschee in Hamm-Herringen hat sich am Mittwochabend eine Bürgerinitiative namens „Mitgestaltung des geplanten Moscheeneubaus in Herringen“ gegründet. Dies meldet der Westfälische Anzeiger. „Mehrheitlich ist man in der BI der Meinung, dass die Moschee, so wie sie geplant ist, an diesem Standort fehl am Platz sei“, heißt es in dem Bericht. Welche Positionen umgekehrt eine Minderheit der 22 Anwesenden vertritt, geht aus dem Text nicht hervor.

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4. August 2011 | nrwrex

BERGKAMEN – Als die Polizei am Montag einen 23-Jährigen aus Bergkamen unter dem Verdacht der schweren Brandstiftung in U-Haft nahm und lokale Medien berichteten, es handele sich um jemanden, der dem „rechten Spektrum“ nahe stehe*, wollten die Neonazis vom „Nationalen Widerstand Unna“ davon nichts wissen. „Im Fahrwasser von Oslo“ werde versucht, „auch hier eine rechtsextreme Motivation herzustellen“, klagten sie. Die Neonazis aus dem Kreis Unna hätten es besser wissen können.

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25. Juli 2011 | nrwrex

RADEVORMWALD – Nachdem Unbekannte in der Nacht zum Sonntag versucht hatten, Fenster einer Moschee in Radevormwald einzuschlagen, ermittelt die Polizei. Dies berichtet der Remscheider General-Anzeiger. Die Fenster – aus Panzerglas – zersplitterten zwar, gingen aber nicht zu Bruch. „Ich denke, dass das jemand getan hat, der sich in Radevormwald auskennt“, zitiert der General-Anzeiger den Grünen-Politiker Hasan Uzunboy. Die Moschee befindet sich versteckt in einem Hinterhof. Zum Bericht:

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4. Juli 2011 | nrwrex

Antwerpen – 20 Abgeordnete und andere Mitglieder des rechtspopulistischen belgischen „Vlaams Belang“ (VB), einer Partnerpartei von „pro NRW“, haben zeitweilig ein Gebäude in Antwerpen besetzt, das zur Moschee umgebaut werden soll. Um das Gebäude zu entweihen, hätten VB-Aktivisten auf dem Dach demonstrativ ein Grillfest mit Schweinefleisch und Wein zelebriert, berichtet der „blick nach rechts“:

http://www.bnr.de/content/grillfest-mit-schweinefleisch

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3. Juni 2011 | nrwrex

Herten – Die Hertener Allgemeine rätselt, ob denn nun tatsächlich Mitglieder von „pro NRW“ bei der Gründung einer „Bürgerinitiative“ gegen einen Moscheebau im Stadtteil Langenbochum mitgemischt haben. Das weiß freilich offenbar nicht einmal „pro NRW“ selbst so richtig.

„Wie angekündigt“* hätten am Mittwoch „auch einige Vertreter der Bürgerbewegung pro NRW“ an der Gründungsversammlung teilgenommen, hieß es heute auf der Internetseite ihres um Erfolgsmeldungen nie verlegenen Landesverbandes.

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28. Januar 2011 | nrwrex

Köln – „Pro Köln“ will parallel zum Richtfest an der Ehrenfelder Moschee am kommenden Mittwoch eine „Mahnwache“ abhalten.

Für die Zeit von 12 bis 14 Uhr hat die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ ihre Veranstaltung an der Ecke Venloer Straße/Fuchsstraße angemeldet. „Pro Köln“ empört sich, dass das Richtfest just an diesem Tag, da die katholische Kirche „Maria Lichtmess“ feiert, stattfinden soll. Der Richtkranz werde, so die extrem rechte Populistentruppe, „die dann zumindest architektonische Vormachtsstellung des Islam in Köln-Ehrenfeld krönen“.

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10. Januar 2011 | nrwrex

Düsseldorf – Bundesweit bemühen sich „pro NRW“ und „Republikaner“ um eine Kooperation. In NRW und speziell der Landeshauptstadt Düsseldorf hingegen versteht man sich als Konkurrenz.

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