Nationalistische Front

Foto: NSU Watch
Der Tatort heute. Der Lebensmittelladen ist geschlossen, ein kleines Schild erinnert an den Anschlag.
Im NSU-Untersuchungsausschuss NRW begann die Beweisaufnahme

Mit Beginn der Beweisaufnahme am 19. August stand der Anschlag in der Kölner Probsteigasse im Mittelpunkt des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) des Landtags NRW.  Gehört wurden Zeug_innen von Staatsanwaltschaft, Verfassungsschutz sowie verschiedener Polizeibehörden des Landes und des Bundes. Besonders die Rolle des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes (VS) ist aber weiterhin im Dunkel.

Onlineausgabe |
Foto: LOTTA
Frank S. (rechts) als Teilnehmer des Rudolf-Hess-Marsches in Fulda 1993
Eine Kontextualisierung von Tat und Täter

Der Mordanschlag auf Henriette Reker war eine rechtsterroristische Tat, darauf deuten alle zur Verfügung stehenden Informationen hin. Frank S. hat den Angriff offenbar genau vorbereitet. Medienberichten zufolge vernichtete er zuvor sämtliche Dokumente in seiner Wohnung und entsorgte seine Festplatten. Nach der Bluttat ließ er sich widerstandslos festnehmen und lieferte direkt die politische Begründung für seine Tat.

22. Juni 2015 | nrwrex

KÖLN - Am 14. Juni berichteten Stefan Aust und Dirk Laabs in der „Welt am Sonntag“ über ein als „geheime Verschlusssache“ eingestuftes Dokument, in dem die damalige Leiterin des NRW-Verfassungsschutzes, Mathilde Koller, im Februar 2012 mitteilte: „Johann Detlef H. ist seit 1989 als geheimer Mitarbeiter für den Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen tätig.“
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29. Mai 2014 | nrwrex

SOLINGEN - Aus Anlass des 21. Jahrestages des mörderischen Brandanschlags auf ein von 20 MigrantInnen bewohntes Haus in Solingen am 29. Mai 1993 dokumentiert NRW rechtsaußen heute den Artikel "Der Brandanschlag in Solingen" aus LOTTA - antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen,  Nr. #50,  Winter 2012/2013. Dieser Beitrag war Teil des LOTTA-Schwerpunktthemas "20 Jahre Solinger Brandanschlag - 20 Jahre Abschafffung des Grundrechts auf Asyl".

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23. Juli 2013 | nrwrex

HERZEBROCK-CLARHOLZ (KREIS GÜTERSLOH) - Die kürzlich in die Schlagzeilen geratene mutmaßliche „Werwolf“-Zelle schweizerischer und deutscher Neonazis sei "nicht die einzige rechte Gruppe, die derzeit unter Terrorverdacht steht", so die "Stuttgarter Zeitung" gestern .

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9. Juli 2012 | nrwrex

Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) - Am Samstag, 7. Juli, durchsuchten PolizeibeamtInnen neben Objekten in Brandenburg und Berlin auch mehrere in Nordrhein-Westfalen, spiegel online und andere Medien, zum Beispiel die Berliner Zeitung und das Westfalen-Blatt berichteten. Fünf Personen, vier Männer und eine Frau, werden beschuldigt, eine bewaffnete Gruppe gebildet und gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben. Auf die Gruppe aufmerksam geworden seien die ErmittlerInnen, als am 22. März in Herzberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) ein an einem Herzinfarkt verstorbener Neonazi in einer Pension aufgefunden wurde. In seinem Gepäck wurden scharfe Waffen nebst Munition gefunden, der "Spiegel" berichtet hierüber in seiner aktuellen Ausgabe, der Artikel ist auf linksunten dokumentiert. Hauptbeschuldigter soll der seit vielen Jahren in der neonazistischen Szene aktive Meinolf Schönborn aus dem ostwestfälischen Herzebrock-Clarholz sein. Schönborns Lebensgefährtin soll die Herzberger Pension gepachtet haben, in der ein neonazistisches Schulungszentrum eingerichtet werden sollte.

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Auch der "blick nach rechts" berichtet anlässlich der Razzia über Meinolf Schönborn.

NRW rechtsaußen dokumentiert aus aktuellem Anlass einen LOTTA-Artikel über Meinolf Schönborn, erschienen im Frühjahr 2010 in der LOTTA-Ausgabe #38.

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20. August 2011 | nrwrex

HERZEBROCK-CLARHOLZ – Er wolle künftig die freiheitlich demokratische Grundordnung achten, seine politischen Aktivitäten einstellen, gar ins Ausland auswandern und nur noch T-Shirts mit Feuerwehr-Motiven verkaufen. So schmeichelte sich der wegen Volksverhetzung angeklagte, damals 51-jährige Neonazi Meinolf Schönborn im August 2006 bei Richtern des Dortmunder Landgerichtes ein, um mit einem milden Urteil davonzukommen. Seine Rechnung ging seinerzeit auf.* Geworden ist aus seinen Beteuerungen erwartungsgemäß: nichts.

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25. Mai 2011 | nrwrex

Lüdenscheid – Stephan Haase ist Schiedsrichter des DFB und möchte „den Ausländeranteil in Deutschland Richtung null fahren“. Fast jedes Wochenende läuft Haase, geboren 1968, mit einer Pfeife irgendwo in und um Lüdenscheid über den holprigen Rasen in der Kreisliga C. „An erster Stelle steht für mich der Erhalt des deutschen Volkes, wie es geschichtlich gewachsen ist, diesem Ziel würde ich alles unterordnen“, sagt der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende und ehemalige Aktivist der verbotenen „Nationalistischen Front“.

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29. November 2010 | nrwrex

Herzebrock-Clarholz/Schwarzenborn – Zu einer Winter-Sonnenwendfeier lädt die „Neue Ordnung“, der jüngste Organisationsansatz des ehemaligen Vorsitzenden der 1992 verbotenen „Nationalistischen Front“, Meinolf Schönborn (55), ein.

Am 18. und 19. Dezember sollen sich die Teilnehmer auf dem Anwesen „Haus Richberg auf dem Knüll“ von Manfred Roeder im hessischen Schwarzenborn zusammenfinden.

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24. Oktober 2010 | nrwrex

Lüdenscheid/Iserlohn – Die Führungsspitze der NPD im Märkischen Kreis ist im Amt bestätigt worden.

Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes am Samstag wurde Timo Pradel als Vorsitzender gewählt, Stephan Haase als sein Stellvertreter. Beide sind stellvertretende Vorsitzende der NPD in NRW. Der Landesverband berichtete per Twitter über das Ergebnis der Versammlung.

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