Nationalsozialistischer Untergrund

1. Februar 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Er engagierte sich in der Aidshilfe für Homosexuelle und schien mit seiner Neonazi-Vergangenheit abgeschlossen zu haben. Nun hat die GSG 9 den Düsseldorfer Sozialarbeiter Carsten S. festgenommen. Er soll dem Zwickauer Terrortrio vor zehn Jahren eine Waffe beschafft haben. Zwei Berichte zur Festnahme und zur Person Carsten S. bei Spiegel online und bei der Rheinischen Post:

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25. Januar 2012 | nrwrex

DÜSSELDORF – Aus dem Helfernetz des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) führt nach Recherchen der WAZ-Gruppe eine Spur nach Nordrhein-Westfalen. Wie aus einem Bericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz hervorgehe, sei einer der zeitweise wichtigsten Unterstützer der NSU, der Aktivist des „Thüringer Heimatschutzes“ Carsten S., im Jahr 2003 aus Ostdeutschland nach Hürth bei Köln und später nach Düsseldorf gezogen. Zuvor habe er das untergetauchte Terrortrio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt mit Geld und logistischer Hilfe unterstützt.

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21. Januar 2012 | nrwrex

KÖLN/DORTMUND – Zwischen Glorifizierung (z.B. bei der „Kameradschaft Aachener Land“) auf der einen Seite sowie Distanzierungen und Relativierungen auf der anderen Seite: Die Anschläge des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) lösten in den rechten Szenen in NRW unterschiedliche Reaktionen aus, haben Autoren der antifaschistischen Zeitschrift „Lotta“ beobachtet.

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16. Januar 2012 | nrwrex

DORTMUND – Die Zwickauer Terroristen hatten neben dem 2006 ermordeten Kioskbesitzer noch ein weiteres Dortmunder Opfer – einen damaligen türkischen Unternehmer – im Visier, melden die Ruhr-Nachrichten, gestützt auf Spiegel-Informationen. Nur ein „Detail“ habe die Terroristen abgehalten. Die „Person“ sei zwar „gut, aber alt (über 60)“, heiße es in den Notizen, die Ermittler sichergestellt hätten. Offenbar hatten es die Täter auf „unarische“ Männer im zeugungsfähigen Alter abgesehen, so der Spiegel.

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8. Januar 2012 | nrwrex

DORTMUND – Das Forum gegen Rassismus Campus Dortmund (FgR) zeigt vom 11. bis 28. Januar die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt“ in der Petrikirche in der Dortmunder Innenstadt. Die Ausstellung porträtiert Menschen, die in Deutschland seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer gefallen sind. „Uns ist wichtig, das Ausmaß, das rechte Gewalt annimmt, zu zeigen“, so Stefanie Gomez vom FgR. „Gerade in Dortmund zeigt sich, wie die Gewaltverherrlichung der rechten Milieus immer wieder auch ihre Todesopfer fordert.“

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18. Dezember 2011 | nrwrex

GUMMERSBACH – Mit einem Netzwerk gegen Rechts reagiert der oberbergische Kreistag auf eine selbst ernannte „Bürgerwehr“ im Kreisgebiet, rechte Aktivitäten in Radevormwald und die erschreckenden Nachrichten über das Wirken der neonazistischen Terrorgruppe NSU. Das berichtet die Kölnische Rundschau. Der Kreistag folgte einem gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen bei einer Gegenstimme des „pro-NRW“-Vertreters Udo Schäfer. Zum Bericht der Kölnischen Rundschau:

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10. Dezember 2011 | nrwrex

KÖLN – Der Kölner Stadtteil Kalk scheint kein guter Ort für Demonstrationen der extremen Rechten zu sein.

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