Norwegen

Interview mit der Soziologin Mia Eriksson

Vor fünf Jahren erschütterten zwei Anschläge die norwegische Gesellschaft. Am 22. Juli 2011 zündete Anders Behring Breivik in Oslo eine Autobombe, die acht Menschen tötete. Wenige Stunden später erschoss er auf der Insel Utøya 69 Menschen, darunter viele Jugendliche, die an einem Zeltlager einer sozialdemokratischen Jugendorganisation teilnahmen. In seinem „Manifest“ erklärte sich Breivik zum „Tempelritter“, der gegen den Islam und den „Kulturmarxismus“ kämpfe.

22. Januar 2012 | nrwrex

KÖLN – Über „Rechtspopulismus in Skandinavien. Rückblick und Bestandsaufnahme sechs Monate nach dem Massenmord in Norwegen“ referiert Torben Johannsen am Montag, 23. Januar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Kalk in Köln*.

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26. Juli 2011 | nrwrex

„So richtig kampferprobt können die norwegischen Sozis allerdings nicht gewesen sein, ansonsten wären sie wohl kaum mit einem Endergebnis von 86:0 vom Platz gegangen.“    

Die Neonazis der „Kameradschaft Hamm“ am Montag über die Opfer des norwegischen Attentäters. |

„Spruch der Woche“

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24. Juli 2011 | nrwrex

OBERHAUSEN – 48 Stunden nach den Anschlägen in Norwegen macht sich ein kleines Trüppchen von Neonazis aus Oberhausen an Erklärungs- und Rechtfertigungsversuche. Sie bedienen sich dabei eines über weite Strecken wirr klingenden Textes, den sie von einem rassistischen Hetz-Blog übernahmen und auf ihrer Internetseite veröffentlichten. „Als der einzig offene Weg“ der Szene bleibe „nur Gewalt“, schreibt der Autor.

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24. Juli 2011 | nrwrex

KÖLN – Er habe in rechten Blogs geschrieben und sei Mitglied bei den norwegischen Rechtspopulisten gewesen: „Der Mörder von Norwegen kam nicht aus dem ,Nichts’, sondern aus der Szene der europäischen Multikulti-Hasser und Islamfeinde“, stellt „Spiegel online“ fest. Jene Hassblogger würden sich nun zu versichern beeilen, dass Anders Breivik etwas falsch verstanden haben müsse.

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