NSU

14. Oktober 2013 | nrwrex

BOCHUM – Der ehemalige NPD-Aktivist Andre Zimmer ist am Freitag zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Dies berichtet das Internetportal „der Westen“. Das Amtsgericht Bochum verurteilte ihn wegen Volksverhetzung, Störung des öffentlichen Friedens, Verwendens von Nazi-Symbolen und versuchter Nötigung.

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23. September 2013 | nrwrex

MÜNCHEN/DORTMUND - Im NSU-Prozess ist eine neue Zeugin aufgetaucht, die angibt, am 4. April 2006 in Dortmund auf einem leeren Grundstück die Angeklagte Beate Zschäpe, ihre toten Komplizen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos und einen weiteren Skinhead gesehen zu haben. An diesem Tag wurde Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk in der Dortmunder Nordstadt erschossen. Die neue Zeugin hat sich bei einer Opferanwältin der Nebenklage gemeldet, die einen Beweisantrag auf Vernehmung gestellt hat. Die Zeugin könnte das Verfahren gegen Zschäpe voran bringen.

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23. Juli 2013 | nrwrex

RHEIN-SIEG-KREIS/KREIS HEINSBERG/MÖNCHENGLADBACH - Man brauche "konkrete Ergebnisse in wichtigen sicherheitspolitischen Fragen, keine monatelangen Wahlkampfschlachten": Mit diesen Worten ließ sich am 17. Juli der Vorsitzende des "Bundes deutscher Kriminalbeamter"im BKA, Andy Neumann, in einer Pressemitteilung des in Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis) beheimateten BKA zitieren.

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17. Juli 2013 | nrwrex

DORTMUND – Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Anklage gegen den 24-jährigen Timo Kersting erhoben, der im August 2012 während eines Spiels des Bundesligisten Borussia Dortmund im Westfalenstadion ein Transparent mit der Aufschrift „Solidarität mit dem NWDO“ gezeigt hatte. Der NWDO („Nationaler Widerstand Dortmund“) war am Vortag durch das NRW-Innenministerium verboten worden.

Zum Bericht des „Blick nach rechts“ geht es hier.

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11. Juli 2013 | nrwrex

BRILON (HOCHSAUERLANDKREIS)/SOLINGEN – Die "Landsmannschaft Ostpreußen" NRW mit Sitz in Brilon (HSK) wirbt für den Besuch eines Denkmals auf dem Grundstück des Neonazis Thorsten Heise. Dabei handelt es sich um ein Denkmal, das unter anderem den Opfern von "Flucht und Vertreibung" gewidmet ist. Heise hatte bereits vor Jahren ein Denkmal für Angehörige der Waffen-SS auf seinem Grundstück aufgestellt.

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Interview mit Mitat Özdemir und Dr. Ayla Güler-Saied

Am 9. Juni 2004 explodierte auf der Köln-Mülheimer Keupstraße eine Nagelbombe, die 22 Menschen zum Teil schwer verletzte. Der NSU hat sich Jahre später zu der Tat bekannt. Mitat Özdemir ist Vorsitzender der „Interessensgemeinschaft Keupstraße“. Dr. Ayla Güler-Saied ist Migrationsforscherin. Beide arbeiten in einer Initiative mit, die im Frühjahr mehrere gut besuchte Veranstaltungen auf der Keupstraße organisierte.

31. Mai 2013 | nrwrex

BOCHUM - Der ehemalige NPD-Aktivist Andre Zimmer aus Bochum muss sich im September erneut vor Gericht verantworten. Wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) berichtete, soll er u.a. im Internet seine Zustimmung zu den NSU-Taten zum Ausdruck gebracht haben. Zimmer war im Juni 2011 wegen verschiedener Delikte zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Sollte er erneut verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe.

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22. Mai 2013 | nrwrex

DORTMUND - Das Dortmunder Neonazi-Netzwerk sei enger mit dem NSU-Umfeld verflochten gewesen, als bisher bekannt, so David Schraven in einem aktuellen WAZ-Artikel: "Nach Recherchen der WAZ Mediengruppe besuchten Neonazis aus Dortmund bereits im Jahr 1995 gemeinsam mit dem späteren Terroristen des NSU, Uwe Mundlos, ein Treffen gewaltbereiter Neonazis aus der extremistischen 'Blood & Honour'-Szene im ostdeutschen Gera."

Zur Artikel geht's hier

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15. Mai 2013 | nrwrex

MÜNCHEN/AACHEN – Am gestrigen zweiten Verhandlungstag des Münchener NSU-Prozesses befanden sich unter den ZuschauerInnen erneut Neonazis, dies berichtet die antifaschistische Beobachtungsstelle „nsu-watch“ . Bei den Neonazis handelte es sich um Maik E., den Bruder des Angeklagten André E., sowie Daniel T., ein ehemaliges Mitglied der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL). T. hatte 2010 bei einem Aufmarsch in Berlin selbstgebaute Sprengkörper mitgeführt. Mittlerweile lebt er in München.

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13. Mai 2013 | nrwrex

HAMBURG - Im Hamburger VSA-Verlag ist gerade eben ein neues Buch über das neonazistische Terror-Netzwerk „Nationalsozialististischer Untergrund“ (NSU), seinen inoffiziellen HelferInnen, amtlichen Verharmlosern und anderen Verfassungs-”Schützern” erschienen. Die Redaktion von LOTTA - Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen hat an der Veröffentlichug mitgewirkt.

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