Republikaner

19. Januar 2010 | nrwrex

Köln – Auf die Fälschung fiel in der vorletzten Woche sogar dpa herein: „Republikaner“-Chef Rolf Schlierer, so war angeblich von der Bundesgeschäftsstelle der Partei verbreitet worden und so trug es die Nachrichtenagentur zunächst auch weiter, werde beim Parteitag im März nicht wieder für den Vorsitz kandidieren. Schlierer dementierte rasch. Jetzt macht er sich auf die Suche nach den Schuldigen – und ortet sie „am Rhein“.

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18. Januar 2010 | nrwrex

Köln – „Pro NRW“ hat heute bestätigt, dass der deutsch-schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann Mitglied bei der rechtspopulistischen Partei geworden ist.

Der „finanzstarke Unternehmer“ werde „aktiv den pro-NRW-Landtagswahlkampf unterstützen“, teilte die Partei in einem Bericht über den Neujahrsempfang der „pro Köln“-Ratsfraktion mit. Außerdem werde Brinkmann für „pro NRW“ ein „Zentrum gegen die Islamisierung“ finanzieren. Dieses Zentrum solle „insbesondere auch ein Zufluchtsort für Opfer der islamischen Frauenunterdrückung, der Beschneidung, der Zwangsheirat etc. sein“.

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17. Januar 2010 | nrwrex

Köln/Hagen – Zuwachs bei den „pro“-Gruppierungen: Wie die Internetseite „Politically Incorrect“ (PI) am Nachmittag meldete, ist der deutsch-schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann von der DVU zu „pro Köln“ gewechselt.

Brinkmanns Wechsel wurde dem PI-Bericht zufolge am Sonntag beim Neujahrsempfang der „pro Köln“-Ratsfraktion bekannt gegeben. Der Unternehmer, dem ein prallgefülltes Portemonnaie nachgesagt wird, ist seit mehr als einem Jahr auf der Suche nach einer parteipolitischen Heimat in der Bundesrepublik.

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10. Januar 2010 | nrwrex

Köln/Mainz – „Pro NRW“-Chef Markus Beisicht buhlt weiter um Teile der „Republikaner“. Am Samstag warb er beim Neujahrsempfang der REP-Fraktion im Mainzer Stadtrat für seine Überlegung, dass „ein weiteres Gegen- und Nebeneinander verschiedener islamkritischer, rechtspopulistischer bzw. konservativer Gruppierungen Wahnsinn wäre“.

In dem Bericht von „pro NRW“ über den Mainzer Neujahrsempfang heißt es, die rund 100 Besucher hätten „eine vielleicht historische Stunde im weiteren Zusammenwachsen der seriösen rechtsdemokratischen Kräfte in Deutschland“  erlebt.

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21. Dezember 2009 | nrwrex

Minden – Einen weiteren Neuzugang aus den Reihen der „Republikaner“ kann „pro NRW“ verzeichnen: In Minden wechselte Peter Franke zu den Rechtspopulisten und wurde gleich deren neuer „Kreisbeauftragter“.

Franke, 58 Jahre alt und von Beruf Taxifahrer, hatte bei der Kommunalwahl im August noch für die „Republikaner“ kandidiert. Bei der Wahl des Kreistags stand er auf Platz 5 der REP-Reserveliste. Bei der Wahl des Stadtrats war er Listenzweiter. Mit 1,04 Prozent hatte es für die „Republikaner“ aber nur für ein Mandat im Stadtparlament gereicht.

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15. Dezember 2009 | nrwrex

Köln – Wer „pro NRW“-Politiker als Nazis oder Neonazis tituliert, muss damit rechnen, von Markus Beisicht & Co. vor den Kadi oder (antiislamisch korrekter:) vor Gericht gezerrt zu werden. Spannend dürfte die Frage sein, ob die Rechtsaußen-Truppe aus dem Rheinland dies nun auch mit dem „Republikaner“-Vorsitzenden Rolf Schlierer versuchen wird.

Schlierer, ebenso wie Beisicht Rechtsanwalt von Beruf, bezeichnet in einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung seines Parteipräsidiums die Funktionäre der „pro“-Gruppierungen zwar nicht explizit als Nazis oder Neonazis.

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10. Dezember 2009 | nrwrex

Mit dem Thema Minarettverbot will auch die extreme Rechte in Deutschland punkten. Bei der NRW-Landtagswahl dürften sich die „pro“-Truppe, die NPD und die "Republikaner" einen antiislamischen Überbietungswettkampf liefern. Mit dem Thema beschäftigt sich ein aktualisierter Hintergrundbericht beim "blick nach rechts":

http://www.bnr.de/content/steilvorlage

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6. Dezember 2009 | nrwrex

Bochum – Ebenso wie ihre extrem rechte Konkurrenz von „pro NRW“ und „Republikanern“ will auch die NPD in Nordrhein-Westfalen im Vorfeld des Landtagswahlkampfs mit antiislamischer Propaganda punkten.

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5. Dezember 2009 | nrwrex

Köln – Bisher war „pro NRW“ eher bekannt für die gnadenlose Übertreibung eigener Leistungen und Erfolge. Doch die Truppe um den Leverkusener Rechts-Anwalt Markus Beisicht kann auch anders. Man könnte die Form, mit der „pro NRW“ durch die Blume avisiert, mit Teilen der daniederliegenden „Republikaner“ kooperieren zu wollen, fast schon Understatement nennen.

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1. Dezember 2009 | nrwrex

Das Votum der Schweizer gegen den Bau von Minaretten fällt bei der extremen Rechten in Deutschland auf fruchtbaren Boden. Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen dürften sich die „pro“-Truppe, die NPD und die "Republikaner" einen antiislamischen Überbietungswettkampf liefern. Ein Hintergrundbericht ist beim "blick nach rechts" zu finden:

http://www.bnr.de/content/ae-wir-sind-alle-schweizer-ae

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