Schwarze Fahne

Onlineausgabe |
Foto: LOTTA
Frank S. (rechts) als Teilnehmer des Rudolf-Hess-Marsches in Fulda 1993
Eine Kontextualisierung von Tat und Täter

Der Mordanschlag auf Henriette Reker war eine rechtsterroristische Tat, darauf deuten alle zur Verfügung stehenden Informationen hin. Frank S. hat den Angriff offenbar genau vorbereitet. Medienberichten zufolge vernichtete er zuvor sämtliche Dokumente in seiner Wohnung und entsorgte seine Festplatten. Nach der Bluttat ließ er sich widerstandslos festnehmen und lieferte direkt die politische Begründung für seine Tat.

21. Juli 2011 | nrwrex

GREVENBROICH – Christian Malcoci hat nach längerer Unterbrechung offenbar wieder eine führende Funktion in der neonazistischen „Hilfsgemeinschaft für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG) inne.

Eine heute verbreitete Pressemitteilung der Organisation trägt die Unterschrift des 48-jährigen Neonazis vom Niederrhein.

 [...]
1. August 2010 | nrwrex

Grevenbroich – Für August dieses Jahres rufen Neonazis intern dazu auf, eine „Aktion Straßenschilder für Rudolf Heß“ durchzuführen. Die Macher der neonazistischen Zeitschrift „Schwarze Fahne“, zu denen der NRW-Neonazi Christian Malcoci gerechnet wird (/nrwrex/2010/01/ne-schwarze-fahne-elektronisch-neu-aufgelegt), verschicken „rechtzeitig zum Todestag des Stellvertreters des Führers Rudolf Heß“ innerhalb der Szene einen Aufruf zur Aktion sowie eine „Vorlage zur Beklebung von Straßenschildern“.

 [...]
23. Februar 2010 | nrwrex

Anfang des Jahres verbreiteten Neonazis im Internet per pdf-Dokument eine „nationale und sozialistische elektronische Zeitschrift“ mit dem Titel „Schwarze Fahne“. Sie soll anknüpfen an ein Neonazi-Blättchen gleichen Namens, das in den späten 80er Jahren erschien. (/nrwrex/2010/01/ne-schwarze-fahne-elektronisch-neu-aufgelegt)

Amelie Feron hat sich die sechsseitige Neuausgabe der „Schwarzen Fahne“ genau angeschaut.

 [...]
10. Januar 2010 | nrwrex

Grevenbroich – Neonazis rund um Christian Malcoci (46) versuchen sich offenbar noch einmal als Herausgeber einer „Zeitschrift“ mit hohen Ansprüchen. Das Ergebnis ist aber dürftig.

Das als „nationale und sozialistische elektronische Zeitschrift“ im Internet veröffentlichte pdf-Dokument will an eine lange Tradition anknüpfen. „Schwarze Fahne“ nennt es sich im Titel. Und im Untertitel folgen zwei ausdrücklich Kontinuität suggerierenden Hinweise. „Seit 1988“, heißt es dort zum einen, „Nr. 4 – Januar 2010“ zum anderen.

 [...]