SS

18. Juli 2015 | nrwrex

BIELEFELD - „Zeitzeugenvortrag – Ein HJ-Flackhelfer und späterer SS-Mann der Divison 'Nordland' berichtet von seiner bewegten Zeit als Berlin-Verteidiger 1945“, heißt es auf einem Werbeflyer für eine Veranstaltung am 11.Juni 2015 im „Großraum Pforzheim“. Infos zu der Veranstaltung sind nur über eine Handynummer zu bekommen, der Name des Referenten wird nicht genannt.  [...]

Reste des Krematoriums II in Birkenau
Vor 70 Jahren: Der Aufstand des jüdischen „Sonderkommandos“ in Auschwitz-Birkenau

Lange Zeit sahen sich vor allem die Überlebenden der Shoah, sofern man überhaupt von deren Schicksal Notiz nahm, mit der nicht selten vorwurfsvoll konnotierten Frage konfrontiert: „Warum habt ihr euch wie die Schafe zur Schlachtbank treiben lassen?“ Widerstand in den Lagern wurde fast ausschließlich mit politischen Häftlingsgruppen in Verbindung gebracht. Jüdinnen und Juden hingegen galten in der öffentlichen Wahrnehmung als weitgehend passive Opfer der Verfolgung. Erst langsam hat sich diese Sicht verändert. Der Aufstand von Häftlingen des Sonderkommandos in Auschwitz am 7. Oktober 1944 war eines der eindrücklichsten Zeugnisse der Selbstbehauptung in einer extremen Situation.

Vor 70 Jahren löschten deutsche Soldaten das französische Dorf Oradour aus

Die Trauergemeinde, die sich am 19. Januar 1971 auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof versammelt hatte, war beeindruckend. Zu Grabe getragen wurde der im Alter von 65 Jahren verstorbene Bauunternehmer Heinrich Lammerding. Rund 500 Menschen kamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Etliche Redner würdigen Lammerdings Verdienste. In den Ansprachen wurde deutlich, dass nicht nur ein lokaler Protagonist des Wirtschaftswunders geehrt wurde, sondern auch ein Veteran des Zweiten Weltkriegs.

Das Warschauer Ghetto und der Aufstand – Teil II

Nachdem die Deutschen 300.000 Menschen deportiert und ermordet haben, verbleiben im Ghetto noch rund 60.000 Menschen. Die Überlebenden glauben nicht mehr daran, dass es eine Überlebenschance für sie gibt und beginnen energisch, einen Aufstand gegen die Nazis vorzubereiten. Im April 1943 ist es soweit. Die Widerstandskämpfer_innen liefern den Deutschen, die das Ghetto endgültig räumen wollen, einen erbitterten Kampf. 

Das Warschauer Ghetto und der Aufstand – Teil I

Am 19. April dieses Jahres jährte sich der Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto zum 70. Mal. Das Ghetto in der polnischen Hauptstadt war das größte, das die Nationalsozialisten eingerichtet hatten. Es war nicht das einzige, in dem die Jüdinnen und Juden sich bewaffnet gegen die Deutschen wehrten. Allerdings hat der Widerstand nirgends ein solches Ausmaß angenommen. Schlecht ausgerüstet und mit wenigen Kämpfern gelang es den jüdischen Organisationen, den Deutschen über Wochen erbitterte Gefechte zu liefern.

9. Juni 2011 | nrwrex

Recklinghausen/Köln – Die Neonazi-Kontakte des Recklinghäuser „pro NRW“-Kreisvorsitzenden Werner Peters beschränkten sich offenbar nicht nur auf die regionale Szene.* Er soll auch an mindestens einem Treffen der Kölner Neonazis rund um Axel Reitz teilgenommen und sich anderntags voll des Lobes gezeigt haben.

6. November 2009, irgendwo in der Nähe von Köln: Die „Freien Kräfte Köln“ haben zur „Kampfversammlung“ eingeladen. Mit dabei ist nach Informationen von „NRW rechtsaußen“ auch Peters, der zu diesem Zeitpunkt seit zwei Monaten Mitglied bei „pro NRW“ ist.

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