Vlotho

25. September 2011 | nrwrex

VLOTHO – Das Bundesverwaltungsamt mit Sitz in Köln hat den Verkauf des Gebäudes des ehemaligen „Collegium Humanum“ in Vlotho bestätigt. Angaben über den Käufer machte die Behörde aber nicht. Nach Informationen des Vlothoer Anzeigers wurde das Gebäude durch die Glaubensgemeinschaft der Baptisten erworben. Es solle zunächst grundsaniert werde, ehe dort ein Erholungsheim entstehe. Wie der Vlothoer Anzeiger weiter berichtet, gehen die Aktivitäten der Protagonisten des verbotenen „Collegium Humanum“-Vereins unterdessen außerhalb Vlothos weiter. Zwei Berichte zum Thema:

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12. Juni 2011 | nrwrex

Karlsruhe – Die mehrfach vorbestrafte Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho ruft zu einer „Großkundgebung“ am 17. Juni vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf. Die Veranstaltung, die auf diversen Internetseiten der Szene beworben wird, soll sich gegen die Rechtsprechung zum Volksverhetzungsparagraphen 130 des Strafgesetzbuchs richten. Eine aktuelle Meldung beim „blick nach rechts“:

http://www.bnr.de/content/haverbeck-kuendigt-ae-grosskundgebung-ae-an

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19. Januar 2011 | nrwrex

Vlotho – Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel musste sich nach dem Verbot des Vereins „Collegium Humanum“ nur bedingt umstellen. In der Szene gelte sie mehr denn je als „braune Ikone“, berichtet „NPD-Blog.info“. Sie besuche Aufmärsche und Veranstaltungen der Neonazi-Bewegung. Zudem verbreite sie weiter ihre kruden Thesen zum Holocaust. Der Bericht über Haverbeck und über eine dürftige Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage zum Thema findet sich hier:

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20. November 2010 | nrwrex

Vlotho – Jahrzehntelang diente das Gebäude als Treffpunkt für Alt- und Neonazis. Jetzt steht die ehemalige Tagungsstätte des 2008 verbotenen Vereins „Collegium Humanum“ zum Verkauf. Neonazis aus der Region trauern den verlorenen Möglichkeiten nach.

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12. Oktober 2010 | nrwrex

Vlotho/Bielefeld – Die zuständige Staatsanwaltschaft Bielefeld hat am Montag ein Verfahren gegen Ursula Haverbeck-Wetzel aus Vlotho nach § 154 der Strafprozessordnung eingestellt, da „die zu erwartende Strafe neben der Strafe für andere Taten des Tatverdächtigen nicht erheblich ins Gewicht fällt“. Vor dem Landgericht Bielefeld sollte eigentlich am Mittwoch in einer Berufungsverhandlung über ein Urteil vom 30. Juni 2009 entschieden werden: Haverbeck-Wetzel war vom Amtsgericht Bad Oeynhausen zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

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6. Oktober 2010 | nrwrex

Vlotho/München – Wegen Volksverhetzung ist die 81-jährige Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aus Vlotho am Mittwoch vom Landgericht München zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Dies berichtet der Vlothoaer Anzeiger. Zudem müsse die frühere Vorsitzende des verbotenen Vereins „Collegium Humanum“ 1000 Euro zahlen. Haverbeck habe gestanden, eine den Holocaust leugnende Schrift verfasst und an Schulklassen verteilt zu haben. Zum Bericht des Vlothoaer Anzeigers:

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4. Oktober 2010 | nrwrex

Vlotho/München – Die einschlägig vorbestrafte Vlothoerin Ursula Haverbeck-Wetzel muss sich von heute an vor dem Landgericht München erneut wegen Volksverhetzung und Beihilfe dazu verantworten.

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28. Januar 2010 | nrwrex

Vlotho – Das „Collegium Humanum“, einstiges Neonazi-Zentrum in Vlotho, ist Geschichte. Nur seine frühere Vorsitzende beschäftigt noch immer die Gerichte. Ursula Haverbeck meint, die Ermittler hätten bei der Verbots-Razzia im Jahr 2008 private Gegenstände beschlagnahmt und nicht wieder herausgegeben. Nun zieht sie vor Gericht. Das Mindener Tageblatt berichtet:

http://mt-online.de/lokales/regionales/3356809_Rechtsstreit_um_private_Neonazi-Propaganda.html

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5. August 2009 | nrwrex

Vlotho – Der Holocaustleugner-Verein „Collegium Humanum“ mit Sitz in Vlotho bleibt verboten. Das hat am 5. August das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Das Gericht bestätigte damit eine Verbotsverfügung des Bundesinnenministeriums vom 7. Mai letzten Jahres. Der Verein richte sich „gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland“ und verstoße durch die „fortgesetzte Leugnung des Holocaust gegen geltendes Recht“, hatte das Innenministerium seinerzeit befunden. Die oberste Verwaltungsrichter sind gleicher Ansicht.

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