WDR. Neonazis

Foto: Rudi401 (CC BY-NC 2.0)
„Wehrhaftigkeit“ und „Kampferfahrung“ innerhalb und außerhalb der Bundeswehr

Der Faschismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war voll des Lobes für Gewalt und Krieg als Mittel der Herstellung gesellschaftlicher und internationaler Ordnung. Militär wurde als hierarchische Struktur und zur Herstellung soldatischer Männlichkeit geschätzt. In der Weimarer Republik bereits galt vielen die als Ergebnis des Ersten Weltkrieges auf 100.000 Soldaten beschränkte Reichswehr als „entmannt“ und zu „nationaler Wehr“ nicht fähig.

21. November 2011 | nrwrex

DÜSSELDORF – Im WDR-Magazin Westpol berichtete ein Augenzeuge, die Mitglieder der Terror-Zelle aus Zwickau Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt seien 2009 bei einer Veranstaltung der sogenannten „Freien Nationalisten“ in Erftstadt dabei gewesen. Veranstalter des Treffens von rechten Kameradschaften aus dem Rheinland und dem Raum Aachen sei der Pulheimer Neonazi Axel Reitz gewesen. Reitz soll das Terror-Trio aus Zwickau persönlich kennen und ihnen bei der Veranstaltung am 6. November 2009 in der Gaststätte „Alt-Gymnich“ Einlass gewährt haben.

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