Artikel aus dem Ressort Gesellschaft

Ein Ende der geschlechtszuweisenden Eingriffe im Säuglingsalter ist dringend nötig

Seit Jahren gibt es massive Proteste intergeschlechtlicher Menschen gegen die geschlechtszuweisenden medizinischen Eingriffe, die Säuglinge und Kleinkinder mit nicht-typischen Geschlechtsmerkmalen über sich ergehen lassen müssen. Diese Eingriffe sind medizinisch nicht notwendig. Lediglich in wenigen Fällen liegen tatsächlich die Gesundheit bedrohende Situationen (wie Salzverlust) vor, die eine medizinische Behandlung erfordern – aber selbst dann sind keine medizinischen Behandlungen erforderlich, die das Genital vereindeutigen.

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Parteichef Bernd Lucke auf dem Gründungsparteitag in Berlin
Die „Alternative für Deutschland”

Die „Alternative für Deutschland” (AfD) wird rechtsaußen heiß diskutiert. Sie entstammt demjenigen Teil des deutschen Establishments, der gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung rebelliert, und will den Euro in seiner heutigen Form abschaffen. Von der Naziszene grenzt sie sich ab, zielt aber auf nichtnazistische Milieus rechts von Union und FDP.

In Westfalen soll ein „Kompetenzzentrum Rechtsextremismus“ entstehen

Beratung für Opfer rechter Gewalt und Aussteigerhilfe für Neonazis sollen in Dortmund zukünftig von demselben Träger angeboten werden. Ein Verein mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Kompetenzzentrum Rechtsextremismus Westfalen“, dessen Zuständigkeitsbereich von Bochum bis Bielefeld reicht, will sich im April gründen. Hinter dem Verein stehen die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie der Stadt Dortmund sowie die PolitikwissenschaftlerInnen Claudia Luzar und Dr. Dierk Borstel.

„Law & Order“-Parolen prägen die Debatte über gewaltorientierten Islamismus

Nachdem im März vier Salafisten zur vorbeugenden Verhinderung möglicher Straftaten inhaftiert wurden, droht die Auseinandersetzung mit dem Problem des gewaltorientierten Islamismus erneut in einen populistischen „Sicherheits“-Diskurs zu münden.