Marie Luise Hartmann verteilt Flyer bei einem Infostand 1982 in Bielefeld.
Privatarchiv Mira Wolff

„Ich hab’ keine Angst vor’m Sterben“

Marie Luise Hartmann und der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Bielefeld

„Wir versuchen, etwas für den Frieden und die Entspannung zu tun und treten gegen alle faschistischen Tendenzen ein“. So beschrieb Marie Luise Hartmann ihre Arbeit in der „Vereinigung für die Verfolgten des Naziregimes“ (VVN), wo sie von 1947 bis in die 1990er Jahre aktiv war. Während der Zeit des Nationalsozialismus war sie eine von wenigen Menschen, die gegen die Nationalsozialist\*innen in Bielefeld Widerstand leisteten.

„Wir versuchen, etwas für den Frieden und die Entspannung zu tun und treten gegen alle faschistischen Tendenzen ein“. So beschrieb Marie Luise Hartmann ihre Arbeit in der „Vereinigung für die Verfolgten des Naziregimes“ (VVN), wo sie von 1947 bis in die 1990er Jahre aktiv war. Während der Zeit des Nationalsozialismus war sie eine von wenigen Menschen, die gegen die Nationalsozialist*innen in Bielefeld Widerstand leisteten.

Von mehr als 50 Personen aus Bielefeld, die wegen ihrer politischen Einstellung von den Nazis ermordet wurden, sind die Namen bekannt. Viele derjenigen, die ihre Verfolgung überlebt haben, organisierten sich in der Nachkriegszeit wie Marie Luise Hartmann in der VVN. Ab Ende der 1970er Jahre begann eine breitere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Bielefelder Widerstandsgeschichte. Es wurden Interviews mit Überlebenden geführt, etwa von Christian Lawan für seine Staatsexamensarbeit „Untersuchungen zum antifaschistischen Widerstand der KPD 1932 bis 1935 in Bielefeld“ (1977) und für das Filmprojekt „Trotz alledem — Eine Frau im Widerstand“ (1979), auf die in diesem Artikel zurückgegriffen wird.

Die Anfänge der Widerstandsarbeit in Bielefeld

Die Jahre von 1930 bis 1933 waren geprägt durch eine voranschreitende Entdemokratisierung der Gesellschaft, durch Angriffe auf soziale Rechte und eine sich faschisierende Politik. Mit der preußischen Notverordnung vom 20. Juni 1932 wurden alle zivilgesellschaftlichen und staatlichen Möglichkeiten des Protests für illegal erklärt. Aus diesem Grund leisteten Antifaschist*innen auch in Bielefeld schon vor 1933 Widerstand durch ihre politische Arbeit. Sie mussten dabei geschickt und kreativ vorgehen, um nicht erwischt zu werden. Der Bielefelder Willi Schäfer berichtete: „Da haben sich Genossen aus Brackwede [einem Stadtteil von Bielefeld, Anm. d. Verf.] an die Polizei in Bielefeld gewandt und haben gesagt: Hier demonstrieren etwa 700 bis 800 Kommunisten. Sofort setzte sich das Überfallkommando in Bewegung und wir konnten in aller Ruhe eine halbe bis dreiviertel Stunde auf dem Kamphof [einem Arbeiterviertel in Bielefeld-Mitte, Anm. d. Verf.] demonstrieren. Als die Schutzpolizei dann in Brackwede ankam, und dort nichts war, sauste sie natürlich sofort zum Kamphof und die Genossen in Brackwede lagen nun schon auf der Lauer, dass die abgehauen waren und die drei Landjäger [Polizeikräfte in ländlichen Gebieten, Anm. d. Verf.], die sie in Brackwede hatten, waren natürlich nicht in der Lage, die anschließende Demonstration von ungefähr 500 Menschen zu stören und aufzulösen“. Mit solchen Aktionen war es der Bielefelder KPD trotz der Verbote möglich, Protest gegen die Einschränkung sozialer und politischer Rechte in die Öffentlichkeit zu tragen.

Am 30. Januar 1933 kam Adolf Hitler an die Macht. Am selben Abend marschierten 500 Nationalsozialist*innen durch Bielefeld. Einen Tag später fand auf dem Kesselbrink in der Bielefelder Innenstadt eine sozialdemokratische Gegenkundgebung mit 8.000 Teilnehmer*innen statt. Der Kommunist Willi Schäfer versuchte, mit seinen Genoss*innen antifaschistischen Widerstand in den Betrieben zu organisieren. Er berichtete über eine Aktion bei den Anker-Werken: „Es war kurz nach der Machtübernahme, […] da haben ein Genosse, der auch bei Anker arbeitete, und ich einen Genossen, der von außerhalb kam — ich hab den nicht gekannt — vor dem Betriebstor in Empfang genommen, dann schnell über’n Hof und durch die Unterführung in den Speiseraum, es war gerade Mittag. Und da hat der auch schon losgelegt, fünf Minuten lang. Hat die Kollegen aufgefordert, die Brocken hinzuschmeißen und die Einheitsfront zu schließen. Dann ist er sofort wieder aus dem Betrieb raus“.

Bereits vor dem Machtantritt Adolf Hitlers hatte sich die KPD auf die Arbeit in der Illegalität vorbereitet. Schon 1932 tauchten auch in Bielefeld wichtige Funktionär*innen der Partei unter und es gab Schulungen zur Organisierung in der Illegalität. So wurden beispielsweise Kurse im Chiffrieren durchgeführt und Probealarme initiiert, um für den Fall zu trainieren, unauffällig und schnell zu einem geheimen Treffpunkt kommen zu müssen. Zudem wurden als Schutzmaßnahme, im Wissen um mögliche Hausdurchsuchungen, wichtige Dokumente vernichtet. Nur dank dieser präzisen Vorbereitung konnte die Widerstandsarbeit nach der Machtübertragung zunächst aufrechterhalten werden.

Die junge Antifaschistin

Marie Luise Hartmann, auch Lieschen genannt, wurde am 12. September 1907 in Bielefeld geboren und wuchs dort auf. Ihre Abneigung gegen Krieg und Gewalt entwickelte sich schon früh, da sie den Ersten Weltkrieg als Kind bewusst miterlebte. Prägend war für sie zudem die soziale und fortschrittliche Grundhaltung ihrer Mutter. Da ihre Eltern trotz harter Arbeit in Armut lebten, entstand in ihr ein starker Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit. All diese Gründe führten schließlich dazu, dass Lieschen als Jugendliche der Sozialistischen Arbeiter Jugend (SAJ) beitrat.

1929 erfuhr sie, dass die Sozialistische Jugendinternationale zum „2. internationalen Jugendtag“ in Wien aufrief, woraufhin sie sich zu Fuß auf den Weg machte. Ab 1931 arbeitete Lieschen in der Schweiz. Als Hitler dann 1933 zum Reichskanzler ernannt wurde, gab es für sie nur eins: „zurück und mithelfen, dass das schnell wieder beseitigt wird“. Sie erfuhr, dass ihre Schwester, die in Bielefeld im Widerstand tätig war, verhaftet worden war. Diese Lücke wollte sie schließen und wurde somit Teil der Bielefelder KPD, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Illegalität organisierte. Für Lieschen war eine antifaschistische Haltung stets wichtiger als Parteibücher und Gewerkschaftsmitgliedschaften, weshalb sie auch Hand in Hand mit Sozialdemokrat*innen arbeitete. Diese Einstellung hat sie ihr Leben lang beibehalten.

Arbeit in der Illegalität

In den ersten Tagen und Wochen nach der Machtübertragung kam es zu Hausdurchsuchungen bei politischen Gegner*innen, zu Verhaftungen, Beschlagnahmungen von Gebäuden, dem Verbot von Zeitungen, sowie zu Angriffen der SS und der SA auf Bielefelder Arbeiter*innenviertel. Infolgedessen wurden illegale Stadtteilgruppen, Betriebsgruppen und Jugendgruppen aufgebaut. Fortan wurde die politische Arbeit ausschließlich in der Illegalität betrieben. Die Widerstandsarbeit bestand aus verschiedenen Tätigkeiten. Um die bestehenden Strukturen vor der Zerschlagung durch die Nazis zu schützen, war eine sichere Kommunikation unter den Genoss*innen sehr wichtig. Dazu kam die erschwerte Finanzierung von Aktionen und die sehr gefährlich gewordene Informationsweitergabe an die Stadtbevölkerung.

Für die Arbeit in der Illegalität war ein zuverlässiger, geheimer Informationsaustausch entscheidend, was alles andere als leicht war. Jede Verhaftung, besonders von Kurier*innen, riss eine Lücke und stellte ein Risiko dar. Deshalb wurden die untersten Zellen dazu angehalten, sich zu verkleinern. Neben der Kommunikation war die Durchführung geheimer Treffen von großer Bedeutung, nicht nur um Informationen auszutauschen, sondern auch um Geld einzusammeln und Aufgaben zu verteilen. Es wurden allgemeine Regeln eingeführt, beispielsweise dass man pünktlich und nicht in Gruppen zu den Treffen erscheinen solle. Treffpunkte waren Bielefelder Ausflugsziele wie die „Heeper Fichten“ oder die „Sparrenburg“ sowie Friedhöfe und Kleingartensiedlungen.

Um Informationen über Hitler und seine Verbrechen zu verbreiten, wurden Handzettel in illegalen Druckereien gedruckt. Es gab wenige große Druckereien, daher war das Erstellen von Flugschriften häufig eine aufwändige Arbeit mit sogenannten „Rollern“, um die eine Matrize mit Buchstaben gespannt war und die dann über jedes Blatt einzeln gerollt werden musste. Große Druckereien waren auffällig und flogen schnell auf. Konstantin Langhammer erinnerte sich: „Das war kurz nach dem Reichstagsbrand. Da bin ich am Nachmittag angefangen zu drucken. Die Matrizen hat Else Zimmermann geschrieben. Ich habe die ganze Nacht durchgedruckt. Ungefähr einen Zentner. Was fertig war ist immer sofort abgeholt worden. Und am Morgen kam die Polizei, da war das schon verraten. Mein Hauswirt hat das getan, der hatte was gemerkt. So gegen sechs Uhr morgens war ich fertig und wollte mich hinlegen. Da guck‘ ich aus dem Fenster und da standen unten vor’m Haus vier Männer. Den einen kannte ich, das war der Kommissar Plaßmann. Und dann kamen die rein, ins Haus. Was nun? Ich stand da im Schlafanzug. Da bin ich ausgerissen. Eine Etage tiefer wohnten Sozialdemokraten. Als die Frau mich sah, hat sie mir sofort Zeug gegeben zum Anziehen und ich bin dann durch die Waschküche raus und zu Genossen in die Oststraße. Von da aus bin ich dann in die Illegalität nach Hamm“.

Die Druckerzeugnisse wurden unter anderem in Kinderwagen transportiert, sie wurden in Briefkästen geworfen oder in Zeitschriften eingerollt. Der Bielefelder Fritz Brakemeier erzählte: „Wir verteilten ja auch noch vor den Betrieben, allerdings anders als vor 1933. Wenn die Schicht anfing, ich war noch lange arbeitslos, ging ich zum Betriebstor und dem, den ich kannte, klopfte ich auf die Schulter und drückte ihm schnell ein Flugblatt in die Hand. Ich erinnere mich noch an einen besonderen Fall: Das war vor Anker, als ich da mal wieder gestanden habe, kam auf einmal ein Pförtner, der war parteilos, und stellte mich hinters Tor, so daß mich von der Straße niemand sehen konnte.“

Für die Durchführung der Aktionen und das Erstellen der Druckerzeugnisse benötigte man Geld. Auch die in der Illegalität lebenden Widerstandskämpfer*innen mussten versorgt werden. Wichtige Einnahmequellen waren neben den Mitgliedsbeiträgen für die Partei oder die Rote Hilfe auch der Verkauf von Zeitungen und Überschüsse aus Festen von Arbeiter*innensportvereinen.

Eine Frau im Widerstand

Lieschen war im Widerstand als Kassiererin und Kurierin tätig und beteiligte sich an der nächtlichen Verteilung von Flugblättern. Aus der politischen Arbeit von Frauen ergaben sich ganz eigene Gefahren und Hindernisse: „Man kam ja in Verruf, mit jedem, mit dem du dich getroffen hast, und ich hatte viele Treffs in der Stadt, meistens abends, bist du ja per Arm gegangen und sofort war man als Flittchen verschrien. […] Meine Mutter, die ja nun parteilos war, aber uns viel geholfen hat, wollten die Nazis sogar durch’s Dorf führen“.

Im November 1933 wurde Lieschen von der SA gefasst. Sie wurde verurteilt und zwei Jahre im Bielefelder Gefängnis inhaftiert. Zum Teil saß sie in Einzelhaft. Für sie war das ein Preis, den sie bereit war zu zahlen: „Und wenn ich nur einen einzigen Menschen zum Nachdenken gebracht habe, dann sind meine zwei Jahre Haft nicht umsonst gewesen“. Nach ihrer Entlassung 1935 leistete sie weiterhin Widerstand, allerdings ohne den Rückhalt einer Gruppe. Es gab mehrere große Verhaftungswellen, so dass ab 1935/36 der organisierte Widerstand weitestgehend zurückgedrängt wurde. Die Inhaftierungen waren ein schwerer Schlag für den Bielefelder Widerstand.

Lieschen heiratete 1937 den Kommunisten Magnus Hartmann, den sie bei der illegalen Arbeit kennengelernt hatte. Magnus wurde zunächst nicht zum Kriegsdienst eingezogen, weil er zuvor inhaftiert und als „wehrunwürdig“ eingestuft worden war. Er und Lieschen nahmen Kontakt zu Zwangsarbeiterinnen auf dem Johannisberg auf und versorgten sie mit Kleidung, Essen und menschlicher Wärme. In dem Lager auf dem Johannisberg waren hauptsächlich Frauen aus osteuropäischen Ländern untergebracht, die gezwungen wurden, für Bielefelder Firmen zu arbeiten. Als sich die Niederlage Deutschlands abzeichnete, rechnete Magnus damit, nun doch noch eingezogen zu werden. Er versuchte von den Zwangsarbeiterinnen russisch zu lernen, um überlaufen zu können, wenn er an die Ostfront kommen sollte. Er kam ins Strafbataillon 999 und wurde nach Russland verlegt, wo er dann allerdings umkam. Aus der kurzen Ehe entstand eine Tochter.

Über die Zeit gegen Kriegsende berichtete Lieschen: „Mein schlimmstes Erlebnis während der ganzen Nazizeit war 1944 im Herbst. Da kam ich an einem schönen Sonnentag nach Bielefeld rein und an den Litfaßsäulen hingen ganz auffällige Plakate und als ich hinging und hab gelesen, da war ich so entsetzt: da standen auf den Plakaten die Namen von den Kameraden, die heute auf dem Sennefriedhof liegen. Das waren Kameraden, mit denen ich 1933 zum Teil illegal zusammengearbeitet hatte. Ich war derart entsetzt, das hat mich Monate beschäftigt, ich konnte das nicht fassen, dass diese Kameraden jetzt hingerichtet werden und nicht mehr sein sollen“. Die Männer, die bei den Werken von Dürkopp und Benteler arbeiteten, hatten versucht, durch das illegale Abhören ausländischer Radiosender Informationen über den Krieg zu erhalten. Zudem diskutierten sie die politische Lage. Sie wurden entdeckt, verhaftet und 1944 in Dortmund hingerichtet. Zum Gedenken dieser Arbeiter sowie aller getöteten politisch Verfolgten in Bielefeld wurde 1948 auf dem Sennefriedhof ein Gedenkstein erstellt. Auf dem Stein steht der Satz: „Es soll die Erde, in der Ihr ruht, ganz eine freie werden“.

Lieschen in der Nachkriegszeit

Das Grab auf dem Sennefriedhof besuchte Lieschen nach Kriegsende jedes Jahr. Sie fühlte sich den ermordeten Genoss*innen gegenüber verpflichtet, politisch aktiv zu bleiben. Ab 1947 gehörte sie zu den ersten Mitgliedern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes in Bielefeld. Sie wurde zur Hauptkassiererin der Ortsgruppe gewählt und saß im NRW-Landesvorstand. Lieschen wurde in der Friedensbewegung aktiv und demonstrierte gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands, gegen die Gründung der Bundeswehr und gegen die Versuche der atomaren Aufrüstung in der BRD. Aus ihrer Sicht wurden mit der Entstehung der Bundeswehr 1955 viele der alten Wehrmachtsgeneräle wieder „salonfähig“ gemacht. Auch die Berufsverbote, die ab 1972 Kommunist*innen und anderen politischen Aktivist*innen den Weg in den Schuldienst versperrten sowie die Aktivitäten der alten und der neuen Rechten brachten Lieschen in Aktion. Dabei war es ihr wichtig, sich über ideologische Gegensätze hinweg gegen Nazis und die Kriegsgefahr zu wehren.

Für Lieschen spielten Frauen eine wichtige Rolle in der Politik. Ihrer Ansicht nach interessierten sich Frauen leider zu wenig für politische Themen, wobei sie vergäßen, „dass damit auch ihr eigenes Problem entweder gefördert wird oder eingeengt wird“. Frauen sollten sich mehr beteiligen, doch die Meinungsfreiheit habe durchaus ihre Grenzen: Lieschen erfuhr, dass die eigene Stimme nur solange zähle, wie man von der Politik angesprochen werde. Sobald man sich aktiv gegen etwas einsetze, spüre man die Grenze: „Wenn wir sagen wollen, was wir davon halten […], dann werden wir nicht mehr gefragt, dann sind wir lästig, dann schickt man uns mit Wasserwerfern nach Haus“.

Lieschen suchte mit ihrer politischen Arbeit die Nähe zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Schulen und der Universität Bielefeld. Ihr war es wichtig, dass die jungen Leute einen Standpunkt und ein Ziel entwickelten und zum kritischen Denken angeregt wurden. In diesen Kontakten fühlte sie sich wohl, denn dort habe sie gemerkt, dass es vorwärts gehe.

„Ich fühle mich auch mit meinen 72 Jahren heute verpflichtet, auch jetzt noch aktiv dabei zu sein“, sagte Lieschen 1979. „Du musst in deinem Leben dir den Tod zum Freund machen, dann lebst’e nämlich besser. Ich hab’ keine Angst vor’m Sterben. Das kann heute sein, das kann morgen sein, das kann übermorgen sein. Das kann noch zehn Jahre dauern, dann hab’ ich Glück gehabt, dann kann ich noch vielleicht einiges tun, worauf es mir ankommt“. Marie Luise Hartmann hatte sogar noch 17 Jahre, um das zu tun, worauf es ihr ankam. Sie starb am 2. Januar 1997 im Alter von 89 Jahren.

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