Die Spitze des Eisbergs
Angriffe auf CSDs als Zeichen wachsender Queerfeindlichkeit
Der islamistische Anschlag auf den CSD in Berlin im Juli 2026 hat eine Tote und dutzende Verletzte hinterlassen. Hinzu kommen unverstellte Häme, Täter-Opfer-Umkehr, leere Betroffenheitsfloskeln und eine schamlos weiterlaufende Kürzungspolitik bei queeren Projekten. Dabei konnte die letzten Jahre kaum ein CSD, vor allem nicht in kleineren Orten, ohne irgendeine Art von Störung stattfinden. Die Nazimobilisierungen waren dabei nur der sichtbarste Teil des Problems: die Spitze des Eisbergs einer wachsenden Queerfeindlichkeit.