Schwerpunkt: Geschichtspolitiken der AfD
Zwischen Provokation und Polemik
Das Geschichtsverständnis der AfD
Der Gebrauch von Geschichte durch die AfD zeigt sich nicht nur in deren fragwürdigem Umgang mit der NS-Vergangenheit. Darüber hinaus versucht die Partei, historische Orte als Kulisse für ihre gegenwartsbezogenen politischen Vorstöße zu nutzen. Dabei geht es der Partei um die historische Legitimierung für sie zentraler Kategorien: „Volk“, „Nation“ und „Kultur“.
„Gefährlicher Präzedenzfall“?
Die CDU, die AfD und die Finanzierung einer NS-Gedenkstätte
Die Ankündigung, die „Gedenkstätte Stalag 326“ im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) temporär zu schließen, sorgte im Herbst 2023 bundesweit für Aufsehen. Zu diesem Schritt hatte sich der Trägerverein der ostwestfälischen NS-Gedenkstätte entschlossen, nachdem ein Antrag zum Ausbau und zur Finanzierung im Gütersloher Kreistag an den Stimmen der CDU und AfD gescheitert war.

